MacBooks 2027: Exklusiv Samsung OLED, entfernte Notch und M5-Chips

Apple bereitet die tiefgreifendste Neuerung an seinen High-End-Laptops seit Jahren vor. Das kommende Gerät, das unter der Bezeichnung MacBook Ultra laufen könnte, löst die schrittweisen Interims-Updates durch ein komplettes Redesign ab. Zwei Änderungen stechen dabei sofort ins Auge: Der Verzicht auf den bekannten Kamera-Einschnitt und der Umstieg auf eine völlig neue Display-Technologie. Damit einher geht eine schlankere Bauweise, die das klassische Design der Pro-Serie modernisiert. Die Verfügbarkeit dieser Innovationen verschiebt sich jedoch noch einmal in das kommende Jahr.
Samsung liefert OLED-Panels exklusiv
Apple setzt bei den neuen Bildschirmen auf eine strikte Einbahnstraße. Samsung Display wird die Hybrid-OLED-Touch-Panele für die 14- und 16-Zoll-Modelle allein fertigen. Konkurrenten wie LG Display und BOE scheiterten an der Qualifikation, da sie die geforderten Produktionsausbeuten nicht gewährleisten konnten. Die Fertigung läuft in der 8,6-Generation-Linie in Asan (Südkorea). Zuerst sollen 250.000 Panele bereitstehen, der volle Produktionsrhythmus wird erst ab August 2026 erreicht.
Dynamic Island kommt
Der seit 2021 prägende Displayrand-Einschnitt verschwindet aus der MacBook-Pro-Linie. Er weicht einer dezenten, pillenförmigen Kamera, die technisch die Voraussetzung für die Dynamic Island am Mac darstellt. Diese Software-Integration ist bereits in der Vorbereitung: Im kommenden macOS 27 zeigt das Spotlight-Interface eine passende dunkle Pillenform. Durch den Wegfall der mini-LED-Hintergrundbeleuchtung gewinnen die Geräte an Fläche. Die aktiv nutzbare Diagonale wächst auf 14,3 und 16,3 Zoll, was bei gleichbleibendem Gehäuse zu deutlich schmäleren Rahmen führt.
Schlankeres Gehäuse und bewährte Schnittstellen
Der Umstieg auf OLED erlaubt eine spürbar dünnere und leichtere Konstruktion, besonders im Deckelbereich. Apple behält jedoch die physische Bedienstruktur bei, um die gewohnte Nutzererfahrung zu wahren. Folgende Hardware-Komponenten bleiben im neuen Design unverändert:
- Tastatur und Trackpad
- Der HDMI-Anschluss
- Die MagSafe-Ladebuchse
- Der SD-Kartenleser
Zusätzlich verstärkt Apple das Scharnier, um ein Wackeln des Displays bei der Berührung künftig zu unterbinden.
Marktstart verzögert sich auf Anfang 2027
Ursprünglich plante Apple eine Einführung zwischen Ende 2026 und Anfang 2027. Ein globaler Mangel an Speicherchips hat die Fertigung jedoch ausgebremst, sodass nun eher ein Start im ersten Quartal 2027 realistisch ist. Im Inneren der Geräte kommen die neuen Prozessoren M5 Pro und M5 Max zum Einsatz. Das überarbeitete Design soll nicht nur das Top-Modell zieren, sondern sich voraussichtlich im Jahr 2027 auch auf das günstigere 14-Zoll-Modell übertragen.
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