Apple führt Leasing-Programm „Apple Upgrade" mit Klarna ein

Apple ändert sein Vertriebsmodell und führt ein neues Leasing-Programm ein, das den Einstieg in die eigene Hardware erleichtern soll. Statt der bisherigen Finanzierungsvarianten tritt ab Ende Juli ein modulares Abonnement in Kraft. Hinter der technischen Umsetzung steckt der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna, der die monatlichen Raten verwaltet. Das Unternehmen nutzt die Umstellung, um auf die jüngsten und angekündigten Preiserhöhungen in verschiedenen Produktlinien zu reagieren.
Flexible Laufzeiten und Optionen
Der Zugang zum neuen Programm gestaltet sich unkompliziert: Interessenten durchlaufen einen Bonitätscheck, der keinerlei negativen Einfluss auf die eigene Schufa-Auskunft hat. Die Vertragsdauer richtet sich nach der Gerätekategorie. Smartphones und Smartwatches werden über einen Zeitraum von zwei Jahren finanziert, während Computer auf drei Jahre ausgelegt sind. Nach Ablauf der Laufzeit stehen den Nutzern mehrere Wege offen. Sie können das Gerät einfach zurückgeben, den Besitz durch eine finale Zahlung sichern oder auf ein aktuelleres Modell wechseln. Wer das Abonnement vorzeitig beenden oder spontan upgraden möchte, muss gegebenenfalls mit zusätzlichen Gebühren rechnen.
Ausnahmen bei den Modellen
Das Angebot deckt nicht die gesamte Produktpalette des Unternehmens ab. Bestimmte Einsteiger- und Basismodelle bleiben von der Finanzierung ausgeschlossen. Folgende Geräte können nicht über das neue Programm bezogen werden:
- Apple Watch SE
- Das günstigste iPad-Modell
- iPhone 16
- MacBook Neo
Zusätzlich ändert sich die Zusammensetzung der monatlichen Rate im Vergleich zum Vorgängerprogramm. Der Versicherungsschutz über den Schutzplan muss nun separat dazu gebucht werden, da er nicht mehr automatisch im Preis enthalten ist.
Puffer gegen steigende Preise
Der strategische Hintergrund für die Umstellung liegt in der aktuellen Preispolitik. Bereits im Juni dieses Jahres haben iPads und Mac-Modelle deutliche Preisanpassungen nach oben erfahren. Für die iPhone-Produktlinie sind weitere Erhöhungen im September angekündigt. Durch die Verteilung der höheren Grundpreise auf zwei oder drei Jahre bleiben die monatlichen Belastungen für Endkunden überschaubar. Das Leasing-Modell fungiert als Puffer, der steigende Hardwarekosten abfedert und die Kaufentscheidung trotz teurerer Listenpreise erleichtern soll.
Zusammenfassung
Das neue Leasing-Programm startet am 28. Juli und ersetzt das bisherige Finanzierungsprogramm für Neukunden. Während Einsteigermodelle und der Versicherungsschutz außen vor bleiben, soll die Ratenzahlung die jüngsten und bevorstehenden Preiserhöhungen für Kunden abmildern.
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