iOS 27 Public Beta 2: Siri AI, Liquid Glass und Performance-Updates

Apple hat heute am Mittwoch, den 22. Juli 2026, die zweite öffentliche Testversion für iOS 27 veröffentlicht. Fast neun Tage nach dem Start der ersten Beta liefert das Update eine Fülle an Anpassungen. Im Fokus stehen ein KI-gestützter Siri, neue Gestaltungsmöglichkeiten für das Interface sowie spürbare Optimierungen für die Hardware. Zudem wurden die Elternkontrollen deutlich ausgebaut. Die finale Version des Betriebssystems ist für den Herbst dieses Jahres geplant.
Siri mit visuellen Fähigkeiten
Siri erfährt ein umfassendes Update und wechselt vollständig auf Apple Intelligence. Der Assistent behält den Faden in Unterhaltungen und reagiert auf Folgefragen, ohne dass der Nutzer den Input wiederholen muss. Eine neue Funktion namens Visual Intelligence erlaubt es Siri, Inhalte auf dem Display zu analysieren und darauf zu reagieren. Die Antworten werden direkt in der Dynamic Island angezeigt. Ein eigenständiger Verlauf wird privat in der iCloud gespeichert. In den Einstellungen lässt sich die Stimme des Assistenten anpassen. Bisher ist nur Englisch verfügbar; ein Start in der EU ist aktuell nicht vorgesehen. Für die Basisfunktionen reicht ein iPhone 15 Pro, während erweiterte Features ein iPhone 17 Pro, Pro Max oder iPhone Air erfordern. In der Kamera-App erlaubt ein neuer Modus das Scannen von Barcodes für Wallet-Passes und das Übertragen von Flyer-Veranstaltungen in den Kalender.
Intelligente Funktionen in System-Apps
Die KI-Funktionen finden sich auch in weiteren System-Apps wieder. Safari ordnet offene Tabs automatisch nach Themenbereichen und nutzt die Funktion Notify Me, um auf Änderungen an Webseiten hinzuweisen, etwa bei wieder verfügbaren Produkten. Die Fotos-App bietet erweiterte Bearbeitungstools: Clean Up entfernt komplexe Störungen, Extend generiert Inhalte außerhalb des Rahmens und Spatial Reframing passt die Kameraperspektive nachträglich an. Die Passwörter-App erkennt schwache oder kompromittierte Zugangsdaten und ersetzt sie automatisch, wobei der Fortschritt als Live Activity sichtbar ist. Auch Kurzbefehle profitieren: Nutzer beschreiben Automatisierungen in natürlicher Sprache, und das System erstellt den Workflow.
Design-Anpassungen und Geschwindigkeit
Das Liquid-Glass-Design von iOS 27 lässt sich nun detaillierter anpassen. Unter Einstellungen > Erscheinungsbild können Nutzer den Look von ultra-klar bis vollständig getönt verschieben. Dunklere Kanten und hellere Highlights verbessern dabei die Lesbarkeit von Buttons und Texten. Apple verspricht massive Leistungssteigerungen, die bis zum iPhone 11 reichen. App-Starts sollen bis zu 30 Prozent schneller ablaufen, AirDrop-Transfers um bis zu 80 Prozent und das Erscheinen neuer Fotos in der Galerie um bis zu 70 Prozent. Diese Optimierungen basieren auf verbesserten CPU-Scheduler-Algorithmen.
Überarbeitete Kindersicherungen
Die Bildschirmzeit bietet Eltern ein deutlich übersichtlicheres Dashboard. Kind-Aktivitäten werden klarer dargestellt und Zugriffsänderungen lassen sich mit einem einzigen Tippen vornehmen. Zeiterlaubnisse können nun nach Kategorien wie Spiele, Unterhaltung oder Soziale Medien vergeben werden. Die Funktion Ask to Browse erweitert das bekannte Ask to Buy auf Webseiten, sodass Kinder vor dem Aufruf bestimmter Seiten die Genehmigung der Eltern benötigen. Zudem wird Communication Safety um die Erkennung von Gewalt- und Bluteinhalten erweitert.
Zusätzliche System-Updates
Neben den großen Themen liefert iOS 27 Public Beta 2 eine Reihe weiterer Anpassungen. Folgende Funktionen sind neu:
- Messages sendet große Mediendateien im Hintergrund, ohne die App aktiv zu halten
- Gemeinsame Alben in der Fotos-App zeigen Bilder nun in voller Auflösung
- Die Alarm-Lautstärke lässt sich unabhängig von der Systemlautstärke einstellen
- Extra-große Widgets füllen komplette Home Screen-Seiten aus
- AirPods erhalten einen individuellen Equalizer für personalisierte Klanganpassungen
- FaceTime unterstützt auf iPhone Air und iPhone 17 Modellen die gleichzeitige Nutzung von Front- und Rückkamera
- HomeKit Secure Video bietet native 4K-Unterstützung bei passender Hardware und einem iCloud+-Abonnement
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