iPhone 18 Pro: Diese Neuerungen kommen im September

Apple bereitet eine der weitreichendsten Veränderungen in der Geschichte der iPhone-Serie vor. Das kommende Flaggschiff soll nicht nur unter der Haube komplett neu aufgelegt werden, sondern auch den bewährten Veröffentlichungsrhythmus durchbrechen. Von einem deutlich modifizierten Frontdisplay bis hin zu bahnbrechenden Kamerafunktionen verspricht das nächste Modell zahlreiche technische Verbesserungen. Wer auf ein neues Smartphone wartet, sollte jedoch genau abwägen, ob der Herbst 2026 der richtige Zeitpunkt ist. Die gestaffelte Markteinführung bedeutet, dass nicht alle Varianten gleichzeitig verfügbar sein werden.
Gestaffelter Marktstart
Apple verschiebt den Start der Standard- und Air-Modelle erstmals ins Frühjahr 2027, während die Pro-Modelle und ein gerüchtetes faltbares iPhone stattdessen im Herbst 2026 erscheinen. Dieses gestaffelte Vorgehen soll die Produktionskapazitäten entlasten und den Fokus auf die innovativsten Bauteile legen. Der traditionsreiche September-Termin gilt künftig nur noch für die High-End-Geräte. Die Basisversionen und die neue Air-Variante müssen hingegen bis in den Frühling 2027 warten.
Folgende Farbvarianten sind geplant:
- Dunkelrot
- Hellblau
- Dunkelgrau
- Silber
Das klassische Schwarz entfällt laut Gerüchten.
Frontdisplay und Technik
Der Dynamic-Island-Schlitz soll um etwa 35 Prozent schrumpfen und auf circa 13,5 Millimeter Breite reduziert werden. Damit wirkt die Frontfläche deutlich sauberer, auch wenn Apple parallel bereits an einer vollständig unter dem Display verbauten Face-ID-Technologie forscht. Die Bildschirme profitieren von einer nächsten Generation der LTPO-Technologie, die intern als LTPO+ bezeichnet wird. Sowohl Samsung als auch LG liefern die Panels, die eine präzise Steuerung der Helligkeitsstufen ermöglichen. Diese Feinabstimmung senkt den Stromverbrauch spürbar, was sich positiv auf die allgemeine Akkulaufzeit auswirkt.
Unter der Haube setzt Apple auf den neuen A20 Pro-Prozessor, der erstmals auf dem 2-Nano-Lithografieverfahren von TSMC basiert. Die verkleinerte Struktur verspricht nicht nur rund 15 Prozent mehr Rechenleistung, sondern verbessert auch die Energieeffizienz um bis zu 30 Prozent.
Kamera- und Akkuevolution
Die Kameraabteilung erhält einige der technisch ambitioniertesten Upgrades. Die 48-Megapixel-Hauptkamera wird erstmals über eine mechanisch variable Blende verfügen, die sich ähnlich wie bei Spiegelreflexkameras manuell justieren lässt. Fotografen können so die Schärfentiefe und die Lichtaufnahme situationsgerecht anpassen. Ergänzend entwickelt Samsung einen dreischichtigen Stapelsensor, der das Bildrauschen reduziert und die Dynamik erhöht. Dies markiert einen möglichen Wechsel weg von Sony als langjährigem Alleinlieferant.
Auch der physische Kamera-Steuerknopf wird überarbeitet. Er verzichtet zukünftig auf die kapazitive Touchschicht und reagiert ausschließlich auf Druck. Diese Vereinfachung soll die Produktionskosten senken und gleichzeitig die Anzahl der Reparaturen minimieren. Die größeren Batterien sind der Grund für die geänderten Abmessungen des Gehäuses. Im kleineren Pro-Modell steigt die Kapazität auf etwa 4056 bis 4288 Milliamperestunden, abhängig von der regionalen Zertifizierung. Das Pro Max-Modell profitiert noch stärker und wächst um knapp 500 Milliamperestunden auf bis zu 5567 mAh an. Das iPhone 18 Pro Max wird durch größere Akkuzellen schwerer und dicker, das geschätzte Gewicht liegt bei rund 243 Gramm.
Konnektivität und Software
Die Konnektivität wird durch eine Partnerschaft mit Globalstar und Amazon erheblich ausgebaut. Apple arbeitet daran, eine volle 5G-Internetverbindung über Satelliten zu ermöglichen, die weit über die aktuellen Notruf-Funktionen hinausgeht. Nutzer könnten so auch in abgelegenen Gebieten ohne Mobilfunknetz auf das Internet zugreifen. Parallel dazu arbeitet das Unternehmen an einer Ablösung der seit Jahren verwendeten Qualcomm-Modems. Das eigene C2-Modem soll in den meisten Regionen weltweit zum Einsatz kommen und die Abhängigkeit von Drittanbietern verringern. Aus regulatorischen oder kompatiblen Gründen könnten Modelle für den US-Markt jedoch weiterhin auf Chips von Qualcomm zurückgreifen.
Das neue iPhone startet ab Werk mit iOS 27, das eine grundlegend überarbeitete Siri enthält. Die Sprachassistentin wird durch eine kontextbewusste KI ersetzt, die direkt auf den aktuellen Bildschirminhalt zugreifen kann. Dadurch lassen sich Befehle viel natürlicher ausführen, da das System den Kontext der gerade genutzten App versteht.
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