iPhone Fold: Zwei separate Akkus sorgen für 4.883 mAh Gesamtkapazität

Das iPhone Fold kommt der Markteinführung näher. Aktuelle Informationen offenbaren Details zur internen Energieversorgung des Faltgeräts. Statt einer einzigen, faltbaren Batterie nutzt Apple ein Duallsystem mit zwei separaten Zellen. Diese Konfiguration verspricht technische Vorteile und eine beachtliche Gesamtkapazität. Die Angaben basieren auf regulatorischen Einreichungen und liefern erstmals konkrete Zahlen für einen Vergleich mit Apples anderen Smartphones.
Zwei Zellen statt einer
Der Leaker Digital Chat Station sorgte am 10. Juli 2026 für Aufsehen, als er auf der chinesischen Plattform Weibo detaillierte Spezifikationen zur Stromversorgung des künftigen iPhone Fold veröffentlichte. Die Daten beruhen auf regulatorischen Einreichungen, die ein nicht namentlich genannter Zulieferer bei Behörden eingereicht hat. Digital Chat Station genießt in der Szene einen soliden Ruf und traf bei früheren Apple-Vorhersagen regelmäßig ins Schwarze, was die Glaubwürdigkeit der aktuellen Daten erhöht.
Anstatt auf einen einzigen, durchgehenden Akku zu setzen, verbaut Apple zwei völlig separate Batterien. Jede Hälfte des Faltgeräts beherbergt genau eine eigene Zelle. Die kleinere Einheit auf der einen Seite misst 1.921 Milliamperestunden, während ihr Pendant auf der anderen Seite mit 2.962 Milliamperestunden deutlich größer ausfällt.
Kapazitätsvorteil gegenüber iPhone 18 Pro
Die Summe beider Akkuzellen ergibt eine Mindestkapazität von 4.883 Milliamperestunden. Dieser Wert kommt den früheren Gerüchten um die 5.000-Milliamperestunden-Marke sehr nahe. Bereits im Februar 2026 hatten erste Quellen von einer halben Gigamilliamperestunde oder gar dem größten iPhone-Akku aller Zeiten gesprochen, jedoch ohne konkrete Belege oder offizielle Dokumente vorzulegen.
Unabhängige Prognosen aus der Lieferkette bestätigen unabhängig voneinander einen Bereich zwischen 4.800 und 5.000 Milliamperestunden für das Faltgerät. Zum direkten Vergleich: Das kommende iPhone 18 Pro soll mit 4.288 Milliamperestunden auskommen. Damit bietet das iPhone Fold rund 14 Prozent mehr Akkukapazität als Apples klassisches Flaggschiff.
Technische Gründe für die asymmetrische Aufteilung
Die asymmetrische Aufteilung der Batteriekapazitäten hat einen einfachen technischen Grund. Auf einer Seite des Faltgeräts ist das Motherboard verbaut, das wertvollen Platz beansprucht und weniger Raum für die Batterie lässt. Auf der gegenüberliegenden Seite steht entsprechend mehr Volumen zur Verfügung, was den Einbau der größeren Zelle ermöglicht.
Apple hatte in der Vergangenheit ein Patent für einen einzigen, faltbaren Akku angemeldet. Offenbar wurde dieses Konzept zugunsten der praktischeren Zwei-Zellen-Lösung verworfen. Trotz der dünnen Bauform, insbesondere im geöffneten Zustand, soll das iPhone Fold dennoch eine ganztägige Akkulaufzeit gewährleisten. Die Verbesserung der Batterieleistung ist ein generelles Unternehmensziel, das besonders seit der Planung des extrem dünnen iPhone Air an Bedeutung gewonnen hat.
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