Smartphone · Ming-Chi Kuo

iPhone Ultra: Apple plant verzögerten Verkaufsstart und warnt vor Lieferengpässen

Analyst Ming-Chi Kuo kündigt für das faltbare iPhone Ultra im September 2026 einen Marktstart an, der jedoch erst Monate später folgt. Massive Produktionsengpässe könnten den Preis auf dem Schwarzmarkt in die Höhe treiben.
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AppTickerTeam
Vor 9 Std3 Min. Lesezeit
iPhone Ultra: Apple plant verzögerten Verkaufsstart und warnt vor Lieferengpässen
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Apple bereitet die Markteinführung eines neuartigen faltbaren Smartphones vor, das unter der Bezeichnung iPhone Ultra firmieren soll. Analyst Ming-Chi Kuo warnt jedoch davor, dass das Gerät nicht sofort flächendeckend verfügbar sein wird. Stattdessen orientiert sich Apple bei der Strategie an bewährten Mustern früherer Flaggschiff-Debüts. Kunden müssen mit einer verzögerten Verfügbarkeit und extrem knappen Stückzahlen im ersten Jahr rechnen.

Verzögerung nach iPhone-X-Muster

Der offizielle Marktstart ist für September 2026 geplant, doch die eigentliche Verfügbarkeit rückt deutlich später. Kuo erwartet, dass Apple die Vorbestellungen erst im vierten Quartal öffnet, was einer Verschiebung von ein bis zwei Monaten entspricht. Diese Taktik erinnert stark an die Einführung des iPhone X im Jahr 2017, das ebenfalls zunächst nur präsentiert, aber erst später verkauft wurde. Apple nutzt diese Zeitspanne, um die komplexen Fertigungsprozesse zu stabilisieren und die Lieferketten an die Nachfrage anzupassen.

Knappe Stückzahlen im ersten Jahr

Die Produktionszahlen für das faltbare Modell fallen im Einführungsjahr extrem niedrig aus. Im dritten Quartal 2026 rollen schätzungsweise lediglich 500.000 bis eine Million Einheiten aus den Fertigungsstraßen. Das entspricht nur etwa zehn Prozent des gesamten Jahresziels von sieben bis acht Millionen Stück. Zum Vergleich: Die beiden Pro-Modelle der iPhone-18-Reihe werden zusammen auf geschätzte 20 bis 22 Millionen Einheiten kommen. Sobald die Vorbestellungen starten, dürften die ersten Chargen binnen weniger Minuten ausverkauft sein.

Dünnes Design und Spitzenpreis

Technisch setzt das iPhone Ultra auf ein klassisches Buch-Design mit einer Falzmitte. Die Außenseite wird von einem 5,5-Zoll-Display dominiert, während der innere Bereich mit 7,8 Zoll fast die Größe eines iPad mini erreicht. Besonders auffällig ist die Bauweise: Im aufgeklappten Zustand soll das Gerät weniger als fünf Millimeter messen und damit dünner sein als das aktuelle iPhone Air. Um die Fertigung zu vereinfachen, plant Apple lediglich eine einzige Farbvariante. Ein wesentlicher Hemmschuh für die breite Masse ist jedoch der Preis. Kuo prognostiziert einen US-Empfehlungspreis von 2.300 bis 2.500 Dollar, was es zum teuersten Apple-Smartphone aller Zeiten machen würde.

Preisaufschläge und lange Wartezeiten

Die Kombination aus hoher Nachfrage und limitierter Verfügbarkeit schafft ideale Bedingungen für einen florierenden Schwarzmarkt. Händler könnten das Gerät mit einem Aufschlag von 50 bis 100 Prozent über dem offiziellen Listenpreis weiterverkaufen. Kunden, die das iPhone Ultra zeitnah in den Händen halten wollen, müssen mit Lieferfristen von vier bis sechs Wochen oder noch länger rechnen. Erst im ersten Quartal 2027 rechnet der Analyst mit einer spürbaren Entspannung der Lage und einem breiteren Angebot im Einzelhandel.

Zusammenfassung

Das faltbare iPhone Ultra wird im September 2026 vorgestellt, der Verkauf startet jedoch erst im vierten Quartal. Mit nur sieben bis acht Millionen produzierten Einheiten im ersten Jahr rechnet Analyst Ming-Chi Kuo mit extremen Lieferengpässen und massiven Schwarzmarkt-Aufschlägen.

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