Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte

Apple hat die Preise für fast das gesamte Hardware-Sortiment angehoben. Die Anpassungen sind ab sofort wirksam und betreffen nahezu alle Produktlinien des Unternehmens, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt von den Preisanpassungen verschont. CEO Tim Cook hatte diese Entwicklung bereits vor einigen Wochen öffentlich angesprochen. Nun ist sie in konkreten Zahlen greifbar geworden. Interessenten, die sich in den nächsten Monaten ein neues Apple-Gerät zulegen möchten, müssen tiefer in die Tasche greifen als bisher.
MacBooks fallen durch hohe Mehrkosten auf
Im Laptopsegment schlägt der Preisanstieg besonders hart zu. Die aktuellen Modellreihen verzeichnen die deutlichsten Aufschläge im gesamten Apple-Portfolio. Beim MacBook Air zeigt sich ein unterschiedliches Bild zwischen den beiden Größen: Das kompakte 13-Zoll-Modell legt um 200 Euro zu und kostet ab 1.399 Euro, während das größere 15-Zoll-Modell mit 100 Euro Mehrkosten bei 1.599 Euro landet. Im professionellen Segment fällt die Tendenz noch deutlicher aus.
Folgende MacBook-Modelle sind betroffen:
- MacBook Air 13 Zoll: plus 200 Euro auf 1.399 Euro
- MacBook Air 15 Zoll: plus 100 Euro auf 1.599 Euro
- MacBook Pro 14 Zoll: plus 300 Euro auf 2.199 Euro
- MacBook Pro 16 Zoll: plus 400 Euro auf 3.399 Euro
- MacBook Neo: plus 100 Euro auf 799 Euro
Besonders schwer wiegt der Anstieg bei den MacBook-Pro-Modellen, die mit bis zu 400 Euro die absoluten Höchstbeträge in der gesamten Produktpalette verbuchen.
Desktops und Tablets ebenfalls betroffen
Neben den Laptops muss Apple auch bei den stationären Computern und den Tablets nachlegen. Die Desktopsparte ist in puncto Preiserhöhungen ebenfalls stark betroffen. Der iMac als All-in-One-Computer steigt um 300 Euro auf 1.799 Euro. Der Mac mini mit M4-Pro-Chip verlangt nun 1.899 Euro statt bisher 1.649 Euro. Das Mac-Studio-Modell verzeichnet mit 500 Euro den höchsten Einzelaufschlag und kostet ab 2.999 Euro statt zuvor 2.499 Euro.
Im Tabletbereich folgen ähnliche Muster. Die iPad-Pro-Modelle in den Größen 11 und 13 Zoll erhöhen sich jeweils um 200 Euro auf 1.299 bzw. 1.649 Euro. Auch die iPad-Air-Serie mit 11 und 13 Zoll legt um 150 Euro zu und kostet ab 799 bzw. 999 Euro.
Vision Pro und HomePod mini folgen
Den kleinsten Preisanstieg verbucht der HomePod mini. Der kompakte Smartlautsprecher kostet ab sofort 139 Euro statt der bisherigen 109 Euro, was einer Erhöhung um 30 Euro entspricht. Das ist die geringste Anpassung im gesamten Produktportfolio von Apple. Damit bleibt er das einzige Produkt, bei dem die Preisdifferenz unter 100 Euro liegt.
Apples Mixed-Reality-Brille Vision Pro wird ab 3.999 Euro angeboten, was einer Erhöhung um 300 Euro gegenüber dem bisherigen Preis von 3.699 Euro entspricht. Die Brille bewegt sich damit im oberen Preissegment, wo selbst deutliche Aufschläge noch verkraftbar wirken.
Zusammenfassung
Apple hat die Preise für fast alle Produktkategorien außer dem aktuellen iPhone angehoben. Die Mehrkosten reichen von 30 Euro beim HomePod mini bis zu 500 Euro beim Mac Studio. Besonders betroffen sind die MacBook-Pro-Modelle mit bis zu 400 Euro Aufschlag.
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Kommentare
1 Beitrag
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- AAnonym
Apple war schon immer etwas teurer!👎🏻