Disney+: Günstigeres, werbefinanziertes Abo ab Ende 2022
Der Streamingdienst gab bekannt, dass zum Jahresende ein neuer, kostengünstigerer Tarif zur Auswahl stehen wird. Disney+ bestätigte bereits, dass das Angebot durch Werbeeinnahmen finanziert werden soll.

Disney+ fährt schwere Geschütze auf, um das selbst gesteckte Ziel von 230 bis 260 Millionen Abonnenten bis zum Geschäftsjahr 2024 zu erreichen. Nachdem zum Ende der Woche Gerüchte über einen neuen Tarif laut wurden, bestätigte das Unternehmen nur kurze Zeit später die Berichte. So soll es in Zukunft ein günstigeres, werbefinanziertes Abo geben. In den USA wird das Abo bereits Ende 2022 zur Auswahl stehen, im nächsten Jahr folgt dann der internationale Markt.
Neben einem werbefreien Abo wird bei Disney+ somit bald auch ein werbefinanziertes Abo bereitstehen. Kareem Daniel ist Vorsitzender von Disney Media and Entertainment Distribution und erklärt dazu in einer Mitteilung: "Die Ausweitung des Zugangs zu Disney+ auf ein breiteres Publikum zu einem niedrigeren Preis ist ein Gewinn für alle - Verbraucher, Werbetreibende und unsere Geschichtenerzähler. [...] Mehr Verbraucher werden auf unsere erstaunlichen Inhalte zugreifen können. Werbetreibende werden in der Lage sein, ein breiteres Publikum zu erreichen, und unsere Geschichtenerzähler werden in der Lage sein, ihre unglaubliche Arbeit mit mehr Fans und Familien zu teilen."
Zu welchen Konditionen das Abo zu haben sein wird, steht bisher nicht fest. Aktuell zahlen Kunden von Disney+ 8,99 Euro im Monat bzw. 89,90 Euro für das Jahresabo.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apps.

Neuer Amazon Fire TV Stick HD: Kompakter, schneller und jetzt zum Schnäppchenpreis
Amazon hat den neuen Fire TV Stick HD freigegeben — deutlich schlanker, bis zu 30 Prozent flotter und mit einer überarbeiteten VegaOS-Oberfläche. Bis zum 4. Juni gibt ihn Amazon zum Aktionspreis von 29,99 Euro statt 44,99 Euro.

WhatsApp Plus: Die neue Abo-Option für iOS ist da
WhatsApp rollt seine kostenpflichtige „Plus“-Version nun auch auf das iPhone aus. Nutzer erhalten Zugriff auf Themes, neue Icons und erweiterte Einstellungen.

Apple Karten: Werbung in Maps soll noch diesen Monat angekündigt werden
Nach langer Vorbereitung soll es diesen Monat so weit sein: Laut Bloomberg wird Apple noch in diesem Monat Werbung in den Suchergebnissen seiner Karten-App einführen.

YouTube: Mit Werbeblocker verschwinden Videobeschreibung & Kommentare
YouTube geht immer aggressiver gegen Nutzer mit Werbeblocker vor. Jetzt werden in manchen Fällen sogar elementare Inhalte der Webseite wie die Kommentare oder die Videobeschreibung ausgeblendet.

„Apple Creator Studio“: Apple stellt Bundle aus Kreativapps mit Abo-Modell vor
Apple hat das „Apple Creator Studio“ eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Kreativapps wie Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Motion, Compressor und MainStage, die man über ein Abo beziehen kann.

iOS 26: Apple plant angeblich Werbung in der Karten-App
Werden wir im Frühjahr in Apples Karten-App mit Werbeanzeigen überflutet? Wenn es nach Mark Gurman geht, scheint es nicht ganz so schlimm zu werden. Geld soll aber trotzdem fließen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.