Mac Pro (2023): Weder RAM noch Grafikkarte sollen getauscht werden können
Irgendwann in diesem Jahr soll der neue Mac Pro auf den Markt kommen. Selber aufrüsten soll allerdings nicht möglich sein, zumindest was die Grafikkarte und den Arbeitsspeicher betrifft.

Der Bloomberg-Redakteur Mark Gurman berichtete vor zwei Wochen, dass man im Apple Park die nächste Generation des Mac Pro zusammen mit einer frühen Version von macOS 13.3 testet. Das könnte bedeuten, dass das neue Desktop-System schon im Frühling zusammen mit der finalen Fassung von macOS 13.3 erscheint.
Gurman war sich in seinem damaligen "Power On"-Newsletter sicher: Der Arbeitsspeicher ist wie bei anderen Macs bzw. MacBooks fest mit dem Motherboard verlötet und kann nicht getauscht werden - ein Umstand, den der Wechsel auf die eigenen "Apple Silicon"-Prozessoren mit sich brachte. Das gleiche Schicksal soll nun auch die Grafikkarte treffen.
Weder austauschbare noch externe GPUs
Gurman schreibt auf Twitter, dass man sich beim Kauf des Mac Pro (2023) auf die von Apple angebotenen Grafikkarten festlegen muss. Ein nachträglicher Tausch der Grafikeinheit sei nicht möglich. Bisher war das Tauschen von Komponenten im Nachhinein einer der Gründe für die Anschaffung eines Mac Pro.
Da der nächste Mac Pro mit einem M-Prozessor (wahrscheinlich einem M2 Ultra) ausgeliefert wird, ist man also entweder an die in den Prozessor integrierte GPU, die immerhin bis zu 76 Kerne aufweisen soll, oder eine dedizierte Lösung von AMD oder Nvidia gebunden - vorausgesetzt der Computer lässt sich mit einer Grafikkarte eines Drittanbieters betreiben. Bisher unterstützen M-Chips auch keine externen Grafiklösungen.
Aufrüstbarkeit stark eingeschränkt
Sollte Gurman recht behalten, stellt sich die Frage, wie sich der neue Mac Pro vom Mac Studio unterscheidet, oder anders gefragt: Warum soll man den Mac Pro überhaupt kaufen? Natürlich wird der M2 Ultra bessere Leistungswerte liefern als der M1 Ultra im Mac Studio. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis ein entsprechendes Studio-System erhältlich ist.
Dank der Bauweise des Mac Pro (2023), die sich vom Vorgänger nicht unterscheiden soll, würde die CPU besser gekühlt und somit mehr Leistung liefern als ein M2 Ultra im viel kleineren Mac Studio. Außerdem wird es wohl dabei bleiben, dass man die SSD und den Netzwerkadapter tauschen bzw. aufrüsten kann. Ob das allerdings schlagkräftige Verkaufsargumente für den nächsten Mac Pro sind, bleibt abzuwarten.
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