MacBook Neo: Das ist das neue Einsteiger-MacBook mit iPhone-Prozessor!

Foto-Credits: Apple
Vor einigen Jahren hat Apple das MacBook ohne Namenszusatz aus dem Programm genommen. Einen Nachfolger gab es nicht – bis heute. Während der ersten Apple-Keynote dieses Jahres, zu der in London, Shanghai und New York Medienschaffende und Content Creator zu einem Vor-Ort-Event eingeladen wurden, hat der iPhone-Hersteller vor wenigen Minuten das MacBook Neo vorgestellt.
Der erste Mac mit iPhone-Prozessor
Wie schon Monate der Präsentation bekannt wurde, hat Apple das neue Einsteiger-MacBook mit dem A18 Pro Chip ausgestattet. Das MacBook Neo repräsentiert damit den ersten Mac, der mit einem A-Chip ausgerüstet wurde. Der A18 Pro kommt u. a. in den Pro-Modellen des iPhone 16 zum Einsatz und bietet genug Rechenleistung für alltägliche Aufgaben wie das Surfen im Netz, Streaming oder Office-Programme.
Doch auch das Bearbeiten von Fotos und Videos stellen für den A18 Pro kein Problem dar. Darüber hinaus besitzt der iPhone-Chip dank 8 GB RAM, der mit einer Speicherbandbreite von 60 GB/s an das System angebunden ist, ausreichend Leistung für „Apple Intelligence“.
Auf dem Chip arbeitet eine 6‑Core CPU mit zwei Performance- und vier Effizienz-Kernen. Für die Berechnung der Grafik stehen fünf GPU-Kerne zur Verfügung. Außerdem unterstützt der A18 Pro Hardware beschleunigtes Raytracing.
Design und Display
Optisch erinnert das MacBook Neo etwas an das alte MacBook. Es kommt in einem robusten Gehäuse aus Aluminium daher. Dass Apple hier aus Kostengründen auf Kunststoff setzt, hat sich also nicht bestätigt.
Das 13 Zoll große Liquid Retina Display läuft auf LED-Basis und mit IPS Technologie. Die Auflösung ist mit 2.408 x 1.506 Pixeln bei 219 ppi für den günstigen Preis angemessen. Gleiches gilt für die Helligkeit, die Apple mit 500 Nits angibt.
Zweimal USB-C, einmal 3,5 mm Klinke
Apple verbaut im MacBook Neo zwei USB-Ports sowie einen Klinkenanschluss für Kopfhörer:
- ein USB 3 (USB‑C) Anschluss mit Unterstützung für das Aufladen, DisplayPort und USB 3 (bis zu 10 Gbit/s)
- ein USB 2 (USB‑C) Anschluss mit Unterstützung für das Aufladen und USB 2 (bis zu 480 Mbit/s)
- ein 3,5 mm Kopfhöreranschluss
Was die Anschlüsse betrifft, war es das dann auch schon. Doch auch hier finden wir die Möglichkeiten für den Preis von 699 Euro angemessen.
Lautsprecher, Mikrofon und Kamera
Apple verbaut im MacBook Neo ein Zwei‑Lautsprecher-Audiosystem mit Unterstützung für 3D Audio bei Wiedergabe von Musik oder Video mit Dolby Atmos. Beim Erfassen von Audio sollte der Ring aus zwei Mikrofonen mit gerichtetem Beamforming eine gute Figur abgeben. Bei den Modi des Mikrofons werden die Stimmisolation und das breite Spektrum für eine klarere Stimme bei Audio‑ und Videoanrufen unterstützt.
Kommen wir zur Kamera. Im Rahmen des MacBook Neo ist die FaceTime HD Kamera untergebracht, mit der man 1080p HD Videoaufnahmen anfertigen kann. Center Stage oder andere fortschrittliche Features werden von der Kamera leider nicht unterstützt.
Farben, Preise und Verfügbarkeit
Das neue MacBook Neo kann ab sofort im Online Store von Apple vorbestellt werden. Wer seine Bestellung heute aufgibt, wird ab dem 11. März beliefert. Dabei stehen vier Farben zur Wahl: Silber, Rosa, Zitrus und Indigo.
Beim Preis gibt es die folgenden zwei Angebote:
- MacBook Neo mit 256 GB Speicherplatz und integriertem Magic Keyboard für 699 Euro
- MacBook Neo mit 512 GB Speicherplatz und integriertem Magic Keyboard mit Touch ID für 799 Euro
Im Lieferumfang findet man neben dem MacBook Neo nur noch ein USB‑C Ladekabel. Wie bei vielen anderen neueren Apple-Produkten, fehlt auch beim Neo das Netzteil.










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