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watchOS 27: Fünf Apple Watch-Modelle bekommen kein Update

Apple schränkt die Kompatibilität von watchOS 27 deutlich ein und verabschiedet sich von fünf älteren Apple Watch-Generationen. Grund sind die hohen Leistungsanforderungen der KI-gestützten Siri und der neuen Tap-Geste.
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AppTickerTeam
19.06.20264 Min. Lesezeit
watchOS 27: Fünf Apple Watch-Modelle bekommen kein Update
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Apple hat die Systemvoraussetzungen für das kommende watchOS 27 deutlich verschärft. Damit verabschiedet sich das Unternehmen gleichzeitig von mehreren älteren Smartwatch-Generationen. Hinter der Entscheidung stehen vor allem die gestiegenen Anforderungen an die Rechenleistung und den Energieverbrauch. Während die neuen KI-Funktionen und Bedienelemente auf moderner Hardware flüssig laufen, wären sie auf älteren Modellen nur eingeschränkt nutzbar. Wer eine der betroffenen Uhren besitzt, kann sie jedoch weiterhin nutzen.

Fünf Modelle fallen durchs Raster

Mit watchOS 27 streicht Apple eine bisher ungewohnt große Zahl an älteren Geräten auf einmal. Folgende Modelle erhalten keine neuen Funktionen mehr:

  • Apple Watch Series 6
  • Apple Watch Series 7
  • Apple Watch Series 8
  • Apple Watch SE (zweite Generation)
  • Apple Watch Ultra (erste Generation)

Die Geräte werden nicht vollständig aus dem Support ausgeschlossen. Apple versorgt die abgekündigten Modelle weiterhin mit grundlegenden Sicherheits-Patches, die vor bekannten Schwachstellen schützen. Neue Features, Verbesserungen und funktionale Erweiterungen bleiben den betroffenen Uhren jedoch verschlossen.

Leistung als Hauptargument

Cait Dooley aus dem Produktmarketing von Apple nennt zwei technische Neuerungen als ausschlaggebende Faktoren für die Einschränkung. Die KI-gestützte Siri und die neue Tap-Geste stellen hohe Anforderungen an Prozessorleistung und Stromverbrauch. Beide Funktionen lassen sich nur mit den in den S9- und S10-Chipsätzen verbauten Komponenten zuverlässig und effizient betreiben.

Würden die Funktionen auf älteren Prozessoren ausgeführt, käme es zu spürbaren Einbußen. Die Akkulaufzeit würde drastisch sinken, und die Bedienung wäre nicht flüssig genug für einen alltäglichen Einsatz. Daher setzt Apple hier klare Hardware-Grenzen, um die Nutzererfahrung auf allen unterstützten Geräten auf einem hohen Niveau zu halten.

Watch als Zugangspunkt

David Clark, leitender Ingenieur für watchOS, skizziert die strategische Ausrichtung hinter der Entscheidung. Die Apple Watch soll sich als durchgängiger Zugangspunkt in das Apple-Intelligence-Ökosystem einfügen. Da die Uhr den ganzen Tag über am Handgelenk getragen wird, bietet sie sich als schnellste Anlaufstelle für Sprachbefehle an. Besonders praktisch ist das in Situationen, in denen die Hände anderweitig belegt sind.

Ein typisches Beispiel aus dem Alltag: Im Supermarkt steht der Nutzer vor den Regalen und fragt Siri auf der Uhr nach fehlenden Zutaten für ein Rezept. Die Antwort erscheint direkt am Handgelenk, die Einkaufsliste lässt sich anschließend am iPhone weiterführen. Apple verfolgt dabei das Ziel eines konsistenten Siri-Erlebnisses, das nahtlos zwischen Uhr und Smartphone wechselt und dabei auf dieselben persönlichen Daten zugreift.

Alte Uhren bleiben nutzbar

Besitzer der abgekündigten Modelle müssen nicht befürchten, dass ihre Uhr wertlos wird. Die älteren Apple Watch-Generationen lassen sich weiterhin mit aktuellen iPhones koppeln, die das neueste iOS mit den KI-Funktionen ausführen. Der Clou: Nutzer profitieren über das Smartphone weiterhin vom Apple-Intelligence-Ökosystem, auch wenn die Uhr selbst keine neuen Features bietet.

Der KI-Assistent steht auf den älteren Uhren jedoch nicht zur Verfügung. Die Hardware der abgekündigten Modelle ist schlicht nicht in der Lage, die lokalen Berechnungen für Siri AI zu bewältigen. Wer die KI-Funktionen direkt am Handgelenk nutzen möchte, muss auf ein aktuelleres Modell umsteigen. Die erste Developer-Beta von watchOS 27 steht bereits bereit, die öffentliche Beta wird voraussichtlich im Juli folgen. Den finalen Release plant Apple für den Herbst.

Zusammenfassung

watchOS 27 unterstützt nur noch die Apple Watch Series 9 und neuer, Ultra 2 und neuer sowie die SE 3. Grund sind die hohen Leistungsanforderungen von Siri AI und der Tap-Geste, die nur mit modernen Chipsätzen zuverlässig funktionieren. Fünf ältere Modelle fallen durchs Raster, bleiben aber mit iPhones koppelfähig. Die Uhr soll als durchgängiger Zugangspunkt für Apple Intelligence dienen.

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Kommentare

2 Beiträge

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  1. F
    fredunicum

    Sehr schlecht Ultra 1 nach 4 Jahren aussortiert- unglaublich

  2. S
    Scheich

    Echt Toll. Hat man vor 3 Jahren ne 8er bekommen und schon kein neues OS >_>

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