Apple kündigt Belohnungen für das Auffinden von Bugs an
Zahlreiche große Unternehmen bieten schon seit vielen Jahren immer wieder Belohnungen für das Auffinden von Sicherheitslücken in ihren Software- und Hardwareprodukten. Dazu hat sich nun auch erstmals Apple angeschlossen, wie das Unternehmen bekannt gibt und 9To5Mac berichtet.
Genauer gesagt war Apples zuständiger Experte für Cybersicherheit, Ivan Krstic, auf der Sicherheitskonferenz Black Hat anwesend und hat über Apples Pläne in diesem Bereich gesprochen. So hat Apple vor, im Herbst das "Bug Bounty Programm" zu starten, bei dem es je nach Wichtigkeit der entdeckten Sicherheitslücke unterschiedliche Belohnungen geben wird.
Mit 200.000 Dollar gibt es mit Abstand am meisten, wenn eine kritische Schwachstelle im Bereich der Boot-Firmware entdeckt wird. Wer es schafft die "Sicherheitsenklave" der A-Prozessoren zu knacken und diese Schwachstelle an Apple weiterleitet, bekommt 100.000 Dollar. Für die nächsten beiden Plätze gibt es immerhin 50.000 Dollar und den letzten Platz 25.000 Dollar.
Die Bedingungen für die Auszahlung der Prämien sind dabei, dass die gefundenen Sicherheitslücken auch in der jeweils neuesten Version der Betriebssysteme vorhanden sind und eine Beschreibung mitgeliefert wird, wie die Sicherheitslücke ausgenutzt werden kann. Für den Beginn will Apple dabei mit einer kleinen Zahl von bekannten Experten für Cybersicherheit zusammenarbeiten, das Programm dann jedoch im Laufe der Zeit ausbauen.
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