Apple stellt im September drei iPhones, zwei Apple Watch-Modelle und weitere Geräte vor

Apple bereitet sein traditionelles Herbst-Event vor, das in diesem Jahr mit einem ungewöhnlich schmalen, aber ambitionierten Programm aufwarten soll. Nach aktuellen Informationen werden fünf neue Geräte erwartet, wobei die Smartphone-Linie deutlich umstrukturiert wird. Ein faltbares iPhone soll sein Debüt feiern, während das Basis-Modell der neuen Generation erst im kommenden Jahr folgt. Zusätzlich sind aktualisierte Smartwatches im Angebot, und weitere Geräte könnten die Bühne ergänzen.
Nur drei iPhones statt vier
Die iPhone-18-Reihe fällt in diesem Jahr deutlich schmaler aus als in den Vorjahren. Statt vier Modellen präsentiert Apple nur drei Geräte: das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das neuartige iPhone Ultra. Das klassische Basis-Modell iPhone 18 muss bis Anfang 2027 warten, was einer Verschiebung um mehrere Monate entspricht. Auch das iPhone Air 2 fällt für September heraus und erscheint erst im neuen Kalenderjahr.
Die Reduktion auf drei Modelle könnte Apples Fokus auf Premium-Kunden unterstreichen und die Marketing-Kampagne entzerren. Diese Strategie deutet darauf hin, dass Apple seine Ressourcen stärker auf die Premium-Modelle konzentriert. Kunden, die ein erschwinglicheres iPhone suchen, müssen länger gedulden oder auf ältere Generationen zurückgreifen.
Erstes faltbares iPhone Ultra
Das iPhone Ultra markiert einen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Es ist das erste klappbare Smartphone von Apple und verfügt über einen komplett neuen Formfaktor, der sich von allen bisherigen iPhones unterscheidet. Analysten erwarten einen Startpreis von rund 1.999 US-Dollar, was es zum teuersten iPhone aller Zeiten machen würde.
Der hohe Preis spiegelt die komplexere Technik wider, die für ein faltbares Display erforderlich ist. Apple muss hier neue Hürden überwinden, insbesondere bei der Langlebigkeit des Displays und der Faltmechanik. Ob sich das iPhone Ultra durchsetzen kann, hängt maßgeblich davon ab, wie zuverlässig und alltagstauglich das Gerät im täglichen Einsatz ist.
Pro-Modelle mit Kamera-Upgrades
Das iPhone 18 Pro setzt auf bewährte Formate mit gezielten Verbesserungen. Der Fokus liegt auf der Kamera, die Upgrades erhält, sowie auf einer verkleinerten Dynamic Island, die weniger Bildschirmfläche verbraucht. Zusätzlich werden neue Farboptionen angeboten, um die Auswahl zu erweitern. Analysten schätzen den Startpreis auf etwa 1.399 US-Dollar.
Das iPhone 18 Pro Max übernimmt alle Features des kleineren Pro-Modells und ergänzt sie um deutliche Verbesserungen bei der Akkulaufzeit. Der größere Akku im größeren Gehäuse ermöglicht längere Nutzungsdauern, was für Power-User ein entscheidendes Argument darstellt. Beide Pro-Modelle profitieren zudem von der aktuellen Prozessor-Generation und den neuesten Apple-Intelligence-Funktionen.
Apple Watch Ultra 4 und Series 12
Neben den Smartphones präsentiert Apple auch zwei neue Smartwatch-Modelle. Die Apple Watch Ultra 4 richtet sich an Sportler und Abenteurer, während die Apple Watch Series 12 das Mainstream-Segment bedient. Beide Geräte erhalten neue Gesundheitssensoren, die erweiterte Messungen ermöglichen sollen.
Design-Anpassungen sind ebenfalls geplant, ebenso wie ein leistungsstärkerer System-in-Package-Chip, der die Performance und Energieeffizienz verbessert. Die neuen Watches sollen nahtlos mit den iPhones zusammenarbeiten und das Ökosystem weiter stärken. Nutzer können sich auf längere Akkulaufzeiten und präzisere Gesundheitsdaten freuen.
Vermutlich AirPods und Home-Geräte
Neben den gesicherten Produkten gibt es mehrere Kandidaten, die Apple möglicherweise noch nachlegt. Die AirPods Pro mit integrierten Kameras stehen hoch im Kurs. Diese Kameras sollen KI-Funktionen und Gesundheits-Features unterstützen, was die Kopfhörer zu einem vielseitigeren Gerät machen würde.
Weitere Optionen umfassen folgende Geräte:
Apple TV 4K mit stärkerem Chip für Apple Intelligence
HomePad oder HomePod Touch mit Display
HomePod mini 2 und HomePod 3
Apple Security Camera mit HomeKit Secure Video
Ein iPad mini mit OLED-Display und neue MacBook-Modelle werden jedoch eher für Oktober erwartet als für das September-Event. Welche der Geräte tatsächlich auf der Bühne landen, wird sich am Event-Tag zeigen. Apple hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es gerne mit zusätzlichen Ankündigungen überrascht.
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Kommentare
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- AAnonym
Ich bin Apple-Kunde seit 1990. Ich arbeite lieber mit dem alten Equipment aus dem vergangenen Jahrzehnt, weil die Neuerungen schon immer die neuen Hardwareleistungen frassen. Und die brauche ich nicht so dringend. Meine watch von 2018 langt dicke, die neuen Sensoren sind nicht wesentlich zuverlässiger. Der alte 27“ iMac langt neben Powerbook und altem Equipment. Ich will gar nicht mehr!