Apple kündigt Korrektur des Datum-Bugs an
Vor einigen Tagen machte im Internet ein neu entdeckter Bug bei Apples iOS-Geräten die Runde. Genauer gesagt geht es um 64Bit-Geräte, die nach einer manuellen Zurückstellung des Datums auf den 1.1.1970 und anschließendem Neustart unbrauchbar werden. Die Geräte starten dann nämlich anschließend nicht mehr neu, sondern bleiben in einer Bootschleife gefangen. Apple hat nun darauf mit einer kleinen Infoseite reagiert und kündigt eine Korrektur mit einem bevorstehenden Software-Update an.
Der Grund für die Neustartschleife liegt wohl in einem sogenannten arithmetischen Unterlauf, der durch das Datum 1.1.1970 entsteht. Das ist ein besonderes Datum in der Computerwelt, da es im Unix-Bereich als der Zeitpunkt Null definiert ist, vom dem aus die Unixzeit gezählt wird. Stellt man dieses Datum ein, entstehen beim Neustart des Gerätes und ablaufenden internen Prüfprozessen die arithmetischen Unterläufe und womöglich nachträgliche Fehler. Was exakt passiert ist derzeit noch Gegenstand von Diskussionen in verschiedenen Foren. Apple selbst hat nichts Genaueres verraten, sondern nur die Korrektur angekündigt.
Schon betroffene Geräte, die in der Neustartschleife hängen, kann man aber mit einem Trick trotzdem auch selbst wieder funktionsfähig machen, vorausgesetzt man ist bereit das iOS-Gerät zu öffnen. Danach muss nur der Akku für etwa eine halbe Minute abgeklemmt werden, damit sich der Speicher mit dem fehlerhaften Datum löschen kann. Danach ist ein normales Starten des Gerätes wieder möglich, wie das Video oben zeigt.
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