Apple plant Side-by-Side-Multitasking für das iPhone Ultra
Apple bereitet iOS auf den breiten Klappbildschirm des iPhone Ultra vor. Die Lösung soll die Split View-Funktion vom iPad übernehmen, um zwei Apps nebeneinander nutzbar zu machen.

Apple steht vor einer neuen Herausforderung mit dem kommenden iPhone Ultra. Das Gerät verfügt über einen deutlich größeren internen Bildschirm, der sich im aufgeklappten Zustand quer ausrichtet. Diese Form unterscheidet sich fundamental von den schmalen Displays bisheriger iPhone-Modelle. Entwickler und Nutzer müssen sich auf eine veränderte Darstellung von Apps einstellen, die bisher auf Portrait-Formate optimiert waren. Apple arbeitet bereits an Software-Anpassungen, um das neue Seitenverhältnis sinnvoll zu nutzen.
Breiter Klappbildschirm
Der iPhone Ultra nutzt laut diversen Berichten einen internen Klappbildschirm mit einer Größe von etwa 7,8 Zoll. Bei vollständig aufgeklapptem Zustand liegt das Gerät im Querformat vor, was ein quadratischere Seitenverhältnis erzeugt. Dieses Format unterscheidet sich deutlich von den schmalen Portrait-Displays, die seit Jahren die iPhone-Baureihe prägen. Typische iPhone-Apps in Vollbild-Darstellung könnten auf diesem breiten Display visuell verzerrt wirken, da der verfügbare Platz nicht optimal ausgenutzt wird. Apple muss daher Software und Hardware für dieses neue Seitenverhältnis koordinieren, da eine Anpassung technisch unvermeidbar ist.
Parallel-Ansicht für iOS
Der chinesische Weibo-Leaker Fixed Focus Digital postete am 31. Mai über eine Lösung für das Display-Problem. Er beschreibt eine sogenannte Parallel-Ansicht, die Apple für iOS entwickelt. Diese Funktion entspricht vermutlich der Split View, die bereits auf iPads existiert. Split View arrangiert zwei Vollbild-Apps nebeneinander auf einem Querformat-Display. Durch die Aufteilung können beide Apps weiterhin im Portrait-Modus arbeiten, was nahe am normalen iOS-Layout bleibt. Die Funktion wird primär als Produktivitäts-Hilfsmittel positioniert, da Nutzer zwei Apps gleichzeitig nutzen können. Fixed Focus Digital bewertete iOS als exzellent, kritisierte aber die große Bildschirm-Anpassung als relativ schwach. Weibo-Leaker wie Fixed Focus Digital haben einen mittelmäßigen Accuracy-Rating und reuse oft von anderen Quellen.
Gurman bestätigte Planung
Mark Gurman berichtete bereits im März über Side-by-Side-Multitasking, das Apple für iOS bringen soll. Gurman erwähnte zudem, dass In-App-Seitenleisten von iPadOS-Apps ebenfalls in iOS nutzbar sein sollen. Der iPhone Fold wird weiterhin iOS nutzen, nicht iPadOS, erhält aber ausgewählte iPad-Features. Diese Hybrid-Strategie ermöglicht es Apple, die Vorteile beider Plattformen zu kombinieren. Die Notwendigkeit einer solchen Software-Anpassung für den Fold ist technisch offensichtlich und nachvollziehbar. Apple muss sicherstellen, dass die neuen Features nahtlos in das bestehende iOS-Ökosystem integriert werden.
Zusammenfassung
Apple bereitet iOS auf den breiten Klappbildschirm des iPhone Fold vor. Die Split View-Funktion vom iPad soll als Lösung dienen, um zwei Apps nebeneinander nutzbar zu machen. Mark Gurman bestätigte bereits im März die Planung von Side-by-Side-Multitasking für iOS.
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