iPhone 18 Basismodell: Frühling 2027, kleineres Dynamic Island und 2-Nano-A20-Chip

Apple dreht bei der iPhone-18-Generation erstmals an einem seit Jahren bewährten Muster. Die Geräte erscheinen nicht mehr zeitgleich, sondern in zwei getrennten Wellen. Die Pro-Modelle sollen wie geplant im September 2026 den Markt erreichen, während das Einstiegsgerät deutlich später nachrückt. Diese Strategieänderung ist bereits seit mehreren Monaten aus der Lieferkette bestätigt.
Zusätzlich häufen sich Meldungen zu subtilen Anpassungen am Basismodell. Das Design bleibt weitgehend unverändert, doch bei der Kamera-Hardware und der Steuerungstaste am Rahmen werden Veränderungen diskutiert. Der neue A20-Prozessor soll hingegen alle Modelle der Generation antreiben, was die Fertigungskosten spürbar in die Höhe treibt.
Zwei Veröffentlichungszeitpunkte
Das iPhone 18 in der Basiskonfiguration erscheint voraussichtlich erst im Frühjahr 2027. Diese Information lässt sich bereits auf mehrere Meldungen aus der Lieferkette zurückführen, die seit Mai 2025 kursieren. Nur die beiden Pro-Varianten der neuen Generation werden im Herbst 2026 vorgestellt und anschließend an die Kunden ausgeliefert.
Ein Lieferketten-Manager begründet die getrennten Termine mit einer optimierten Produktionsplanung und einer darauf abgestimmten Marketingstrategie. Ein weiterer Grund wurde im Mai 2026 von einem bekannten Leaker genannt: Apple plane, den Hype um die iPhone-17-Generation künstlich zu verlängern, um die Android-Konkurrenz im Herbstmarkt zu schwächen.
Konservatives Design ohne Revolution
Die äußere Erscheinung des Einstiegsmodells unterscheidet sich kaum vom Vorgänger. Das Display misst 6,27 Zoll, was gerundet 6,3 Zoll entspricht. Die seitlichen Kanten und Rahmen folgen exakt dem Layout der iPhone-17-Serie. Eine echte Design-Neuerung bleibt den Pro-Modellen vorbehalten.
Im März 2026 meldete die Quelle Early Apple Leaks, auch bekannt als Ice Universe, ein verkleinertes Dynamic Island für das Basismodell. Die entsprechenden Bilder sind jedoch nicht unabhängig verifiziert. Die Glaubwürdigkeit des Leakers gilt als umstritten. Face ID unter dem Display, ein lang gehegter Wunsch vieler Kunden, wird für die Nicht-Pro-Modelle erst mit dem iPhone 19 erwartet. Der Zeitraum dafür liegt zwischen Ende 2027 und Anfang 2028.
Kamera-Taste am Rahmen in Gefahr
Die Kamera-Steuerungstaste am rechten Gehäuserand, die seit dem iPhone 16 zum Standard gehört, könnte beim Basismodell der nächsten Generation entfallen. Ein Bericht aus August 2025 nannte Kosteneinsparungen und die vergleichsweise geringe Akzeptanz des Buttons als Hauptgründe für eine mögliche Streichung.
Stattdessen wäre eine abgespeckte Variante denkbar, die weniger Funktionen als das Original bietet. Apple testete während der Entwicklungsphase offenbar mehrere Konfigurationen. Dieses Vorgehen ähnelt der Planung beim iPhone 16 und könnte die widersprüchlichen Gerüchte rund um die Taste erklären.
Unsicherheit bei Kamera-Sensoren
Bei den Bildsensoren für das Basismodell bleibt die Lage unklar. Samsung könnte als neuer Lieferant für das Einstiegsgerät in Frage kommen und damit Sony ablösen. Der südkoreanische Konzern baut dafür Produktionskapazitäten in Taylor, Texas, aus. Diese Fabrik ist Teil der 100-Milliarden-Dollar-Investition Apples in die US-amerikanische Lieferkette.
Interne Dokumente deuten jedoch auf ein anderes Szenario: Sony-Sensoren würden weiterhin verbaut. Für das iPhone 18 Pro ist der Wechsel vom IMX-903 zum neueren IMX-905 bereits bestätigt. Beim Basismodell bleibt die Frage nach dem Sensor-Lieferanten vorerst offen.
A20-Chip für alle Modelle
Der neue A20-Prozessor treibt nicht nur die Pro-Modelle an, sondern erreicht die gesamte iPhone-18-Linie. Analyst Ming-Chi Kuo korrigierte seine ursprüngliche Einschätzung im März 2025 entsprechend. TSMC fertigt den Chip mit dem fortschrittlichen 2-Nano-Verfahren.
Die Kosten für diese Technologie sind erheblich gestiegen. Laut Berichten aus Januar 2026 liegt der Preis bei bis zu 280 Dollar pro Stück, was einem Anstieg von rund 80 Prozent gegenüber der Vorgängergeneration entspricht. TSMC erhöhte seine Basispreise im Juli 2026 um weitere 10 Prozent. Apple hatte bereits im Juni 2026 die Preise für Mac und iPad angepasst. Beim iPhone ist ein Preisanstieg noch nicht erfolgt.
Die Leistungssteigerung des A20-Chips liegt bei 10 bis 15 Prozent im Vergleich zur iPhone-17-Generation. Für das A20 Pro setzt TSMC zudem auf ein neues Verpackungsverfahren namens WMCM. Diese Wafer-level Multi-Chip Module-Technologie ersetzt die bisherige InFo-Methode und ermöglicht die Integration mehrerer Chips wie CPU und GPU in einem kompakten Gehäuse.
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