Apple will die Displayränder beim iPad drastisch dünner gestalten
Schon mit dem iPhone 15 sollen die Dicke der Displayränder auf unter zwei Millimeter sinken. Wie Apple-interne Quellen berichten, will der Konzern auch den Rändern der iPad-Displays künftig eine Schlankheitskur verpassen.

Seit dem ersten iPhone aus dem Jahr 2007 haben die Ingenieure bei Apple die Dicke der Displayränder stark verkleinert. Mit dem iPhone 15 und vor allem bei den Pro-Modellen der nächsten iPhone-Generation sollen die Ränder noch einmal ein ganzes Stück dünner werden. So soll das iPhone 15 Pro Max die dann dünnsten Displayränder aller Zeiten bekommen, die dann nur noch knapp über 1,5 Millimeter messen.
Möglich macht das eine neue Technik, die bei der Fertigung der Display-Panels zum Einsatz kommt. Dabei ist das sogenannte Low-injection Pressure Over-molding (LIPO) für Apple kein gänzlich neues Verfahren, denn dieses wird bereits bei den Panels der Apple Watch angewendet.
iPad soll von LIPO-Panels profitieren
Wie Mark Gurman von Bloomberg in seinem „Power On“-Newsletter vom Wochenende berichtet, ist das LIPO-Verfahren auch für das iPad angedacht. Bei den Tablets aus Cupertino sind die Displayränder im Vergleich zu denen des iPhones deutlich dicker. In den nächsten Jahren soll sich das laut Gurmans Quellen aber ändern.
Bis es so weit ist, könnte es allerdings noch etwas dauern, da die Produktion von größeren LIPO-Displays hinsichtlich der Stabilität noch nicht die gewünschten Ergebnisse liefert. Irgendwann sollen die Displayränder dann sogar komplett verschwinden und sowohl iPhones als auch iPads mit randlosen Bildschirmen ausgestattet werden.
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