Bildschirmzeit: Apple will nervige Fehler beheben
Die Weiterentwicklung des Tools Bildschirmzeit hat Apple in den letzten Jahren eher stiefmütterlich behandelt. Das soll sich jetzt ändern: In einem Interview kündigt der iPhone-Hersteller an, diverse Fehler zeitnah zu beheben.

Mit iOS 12 bzw. macOS Catalina hat Apple die Bildschirmzeit eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Software, die nach der Aktivierung alle Aktivitäten auf dem iPhone, iPad, Mac oder iPod protokolliert. Im Lauf der Zeit kamen diverse Funktionen hinzu. So kann man beispielsweise das Nutzen bestimmter Apps in einem gewissen Zeitfenster verbieten, was sich beispielsweise für Kinder-Accounts anbietet, die von den Eltern verwaltet werden.
So umfangreich die Zahl der Konfigurationsmöglichkeiten von Bildschirmzeit sind: Bugfrei ist das Tool nicht. In manchen Fällen werden die Einstellungen komplett zurückgesetzt. Auch das Synchronisieren der Daten über mehrere Geräte hinweg, die der gleichen Apple-IDs zugeordnet sind, klappt nicht immer zuverlässig. Im schlimmsten Fall kann Bildschirmzeit auch dazu führen, dass man ein Gerät gar nicht mehr nutzen kann, weil restriktive Anwendungen wie die Auszeit nicht korrekt arbeiten.
Apple kündigt Besserung an
Nachdem sich nach dem Release von iOS bzw. iPadOS 16.5 und 16.6 im Netz zahlreiche Nutzer beschwert haben, dass die im Vorfeld angekündigten Fehlerbehebungen nicht Teil der Updates waren und Bildschirmzeit immer noch oft Fehler produziert, hat sich The Wall Street Journal eingeschaltet und bei Apple nachgefragt (Paywall, via MacRumors).
Ein Sprecher des iPhone-Herstellers äußerte sich zu der Thematik wie folgt:
„Wir sind uns bewusst, dass bei einigen Nutzern ein Problem aufgetreten ist, bei dem die Bildschirmzeit-Einstellungen unerwartet zurückgesetzt wurden“, so der Text einer Erklärung, die dem Wall Street Journal vorliegt. Und weiter: „Wir nehmen diese Berichte sehr ernst und wir werden weiterhin an Updates arbeiten, um die Situation zu verbessern.“
Apple ist sich dem Problem also nach wie vor bewusst und gelobt Besserung. Einen konkreten Zeitpunkt nennt der Konzernsprecher allerdings nicht.
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