CAD-Zeichnungen geleakt: So soll das iPhone 15 Pro aussehen
Vom iPhone 15 Pro gibt es die ersten gerenderten Bilder. Diese entstammen jedoch nicht einer willkürlichen Designidee, sondern basieren angeblich auf geleakten CAD-Daten, die dem Endprodukt relativ nahekommen sollen.

Die Spatzen pfeifen es schon länger von den Dächern: Mit dem iPhone 15 steht dem Smartphone aus Cupertino wieder ein neues Design ins Haus. So erfuhren wir im Januar vom Leaker ShrimpApplePro von den dünneren Bildschirmrändern der Pro-Geräte. Außerdem stehen angeblich wieder leichte Rundungen der Kanten auf dem Programm.
Der Redaktion von 9to5mac wurden nun CAD-Dateien des iPhone 15 Pro zugespielt, die angeblich das finale Design des kommenden Flaggschiffs zeigen. Als Quelle benennt der Redakteur Max Weinbach, der mit seinen Prognosen zu kommenden Apple-Produkten bisher eine Trefferquote von knapp 70 Prozent für sich verbuchen konnte (via AppleTrack), die chinesische Zulieferindustrie.
Konkret stammen die geleakten Zeichnungen laut Weinbach von einem Hersteller von Schutzhüllen. Diese werden von Apple in der Regel mit besagten CAD-Dateien versorgt, sodass zum Verkaufsstart ein breit gefächertes Sortiment an Zubehör zur Verfügung steht.
Tschüss, Lightning!
Zusammen mit dem Designer Ian Zelbo sind nun auf Basis der CAD-Zeichnungen die ersten gerenderten Bilder des iPhone 15 Pro entstanden. Wenn es sich bei den Daten um authentisches Material handelt, haben wir nun die Bestätigung, dass Apple nach mehr als zehn Jahren den Lightning-Anschluss zu den Akten legt. Künftig wird das iPhone über einen USB-C-Port mit Strom und Daten versorgt.
Den Umstieg auf USB-C muss bis spätestens 2024 über die Bühne gehen, da in der EU dann mobile Geräte mit proprietären Ladeanschlüssen nicht mehr verkauft werden dürfen. Alle vier Modelle des iPhone 15 sollen nicht mehr über Lightning verfügen. Es gibt jedoch erste Gerüchte zur Datenübertragungsrate. Diese will Apple allem Anschein nach nur dem iPhone 15 Pro und dem iPhone 15 Pro Max mit der vollen Geschwindigkeit ermöglichen, während das Basis- und das Plus-Gerät auf 480 Mbit/s gedrosselt werden soll.
Gehäuse & Kanten
Eine weitere Änderung, die gleich ins Auge sticht, sind die abgerundeten Kanten und die dünnen Displayränder. Mit dem iPhone 12 ist Apple zu einer Designsprache aus früheren Tagen zurückgekehrt. Wie damals beim iPhone 4 besaßen die Geräte aus dem Jahr 2020 scharfe Gehäusekanten. Aus den CAD-Daten geht hervor, dass diese zumindest beim iPhone 15 Pro wieder leicht abgerundet sind.
Das iPhone 15 Pro ist in Sachen Kanten quasi eine Mischung aus iPhone 12 und iPhone X. Apple könnte damit einen oft bemängelten Punkt des mit dem iPhone 12 eingeführten Designs beseitigen. Viele Kunden monierten, dass die iPhones 12, 13 und 14 nicht so gut in der Hand liegen wie die iPhones X bis XS.
Tasten & Kamerabuckel
Betrachtet man die Rückseite des vermeintlichen iPhone 15 Pro, sieht man außerdem Änderungen am Kamerabuckel. Dieser scheint etwas dicker zu sein als beim Vorgänger. Das könnte neue Objektive und/oder Sensoren andeuten. Die Linsen und der LiDAR-Scanner sind dagegen genau so angeordnet wie beim Vorgängermodell.
Kommen wir nun zu den Tasten. Im Oktober letzten Jahres sagte der Analyst Ming-Chi Kuo den Wegfall der mechanischen Tasten beim iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max voraus. Diese sollen durch Sensortasten ersetzt werden, die durch drei Taptic Engines das gewohnte Klicken vermitteln. Auf den gerenderten Bildern kann man zwar sehen, dass alle Tasten inklusive dem Stummschalter neu gestaltet wurden. Es ist aber nicht ersichtlich, ob es sich dabei noch um physische Tasten handelt.
Alle gerenderten Bilder könnt ihr euch in der Galerie von 9to5mac anschauen. Ian Zelbo hat zudem angekündigt, dass er im Moment an neuen Renderings arbeitet, die noch mehr Details enthalten.
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