Chicago: Mann gesteht Diebstahl von 40 iPhones im Wert von 31.000 Dollar

Apple-Geräte sind in den letzten Monaten immer wieder im Mittelpunkt von Kriminalitätsfällen geworden. Von massiven Diebstahlwellen in europäischen Großstädten bis hin zu spektakulären Einbrüchen in Logistikzentren reicht das Spektrum. Besonders auffällig ist dabei, dass Täter zunehmend nicht nur die Hardware, sondern auch die digitalen Identitäten ihrer Opfer ins Visier nehmen. Eine Reihe aktueller Fälle aus den USA und Großbritannien zeigt, wie unterschiedlich die Methoden sind und wie schwierig die Aufklärung für die Polizei oft wird.
40 iPhones im Logistik-Trailer
Ein 34-jähriger Zeitarbeiter an einem Logistikstandort in Illinois wurde wegen Diebstahls in schwerem Umfang angeklagt. Sicherheitskameras zeigten, wie er in einen Transportcontainer eindrang und dort rund 40 iPhones zusammenraffte. Die Geräte, die einen Gesamtwert von etwa 31.000 Dollar haben, versteckte er unter seinem Pullover, bevor er das Gelände verließ. Die Staatsanwaltschaft führt einen Diebstahlsvorwurf in schwerer Form gegen den Mann, der in Chicago wohnt. Der Fall verdeutlicht, wie verwundbar Lagerstätten für hochwertige Elektronik sind, wenn interne Kontrollen versagen.
Bedrohungen nach London-Diebstahl
London erlebt seit Jahren eine ungebremste Welle von iPhone-Diebstählen. Im Jahr 2024 wurden 81.000 Geräte gemeldet, 2025 waren es 71.000. Was die Situation noch verschärft, ist eine neue Entwicklung: Viele Opfer erhalten nach dem Diebstahl direkte Drohungen von den Tätern. Nachrichten wie Ich weiß, wer du bist und wo du wohnst, oder Ich habe schon früher getötet wurden von Betroffenen wiedergegeben. Hintergrund ist der Druck auf Diebe, dass Opfer ihre Apple-IDs von den gestohlenen Geräten trennen, damit die Hardware weiterverkauft oder genutzt werden kann. Die Kombination aus physischem Diebstahl und digitaler Erpressung macht London zu einem besonders gefährlichen Ort für iPhone-Besitzer.
AirTag als Spürhund
In Pittsburgh gelang der Polizei ein ungewöhnlicher Fang: Ein Mann, der sowohl wegen sexueller Übergriffe als auch wegen Einbruchs gesucht wurde, wurde durch einen gestohlenen AirTag überführt. Der Täter hatte das Tracking-Gerät sowie zwei Dollar Bargeld aus dem Haus eines Opfers entwendet. Die Polizei verfolgte die Signalübertragung des AirTags zu einem nahegelegenen Ort, wo sie den Verdächtigen festnahm. Zusätzlich sprachen Fingerabdrücke am Tatort für ihn. Der Mann gestand den sexuellen Übergriff, leugnete jedoch den Diebstahl des AirTags. Er wurde wegen Einbruch, verschärfter sexueller Belästigung und sexueller Belästigung angeklagt. Der Fall zeigt, wie die Tracking-Technologie von Apple auch im kriminalistischen Kontext wertvoll sein kann.
Zusammenfassung
Ein 34-jähriger Logistik-Mitarbeiter in Illinois hat 40 iPhones im Wert von 31.000 Dollar gestohlen und wurde festgenommen. In London erhalten Diebstahlopfer zunehmend bedrohliche Nachrichten von Tätern, die sie zur Trennung ihrer Apple-IDs zwingen wollen. Ein gestohlener AirTag half Pittsburgh-Polizei bei der Festnahme eines Einbrechers.
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