iOS 27: Hardware bestimmt den Zugang zu Apple Intelligence

Apple hat die öffentliche Vorschau von iOS 27 freigegeben. Das neue Betriebssystem steht nun allen Besitzern kompatibler iPhones zur Verfügung. Doch hinter dem einheitlichen Update verbirgt sich ein komplexes System aus Hardware-Voraussetzungen. Nicht jeder Nutzer wird alle vorgestellten Neuerungen auf seinem Gerät antreffen. Stattdessen hat Apple die Funktionen in drei deutliche Leistungsstufen unterteilt.
Breite Kompatibilität für ältere Modelle
Der Grundstein für iOS 27 bleibt stabil und deckt sich weitgehend mit der Vorgängerversion. Apple gewährt weiterhin allen Smartphones den Support, die seit 2019 auf dem Markt sind. Damit sichert das Unternehmen auch älteren Geräten den Zugriff auf Systemaktualisierungen, auch wenn dort die neuen KI-Funktionen fehlen. Folgende Geräte sind für das Update berechtigt:
- iPhone 11 bis iPhone 17 (inklusive aller Varianten wie Pro, Max, Plus und Air)
- Alle iPhone-SE-Modelle ab der zweiten Generation
- Die speziellen Modelle iPhone 16e und 17e
Diese breite Basis garantiert, dass die grundlegenden Systemverbesserungen ein großes Publikum erreichen.
KI-Funktionen ab der A17 Pro-Chip-Serie
Wer die neuen KI-Werkzeuge nutzen möchte, muss eine höhere Hürde nehmen. Apple setzt hier einen Mindeststandard bei den verbauten Prozessoren, um die lokale Datenverarbeitung zu gewährleisten. Nur Geräte mit einem A17-Pro-, A18- oder A19-Chip sind für die Basisfunktionen berechtigt. Dazu zählen das iPhone 15 Pro, das 15 Pro Max sowie die gesamte iPhone 16- und 17-Serie. Ältere Top-Geräte wie das iPhone 14 Pro oder das Standard-iPhone 15 bleiben bei dieser Stufe außen vor. Nutzer der geförderten Modelle profitieren von einem komplett überarbeiteten Siri-Interface und einer eigenständigen App. Zudem kommen neue Bildbearbeitungstools wie Extend zur Erweiterung von Fotos und Reframe für die automatische Neurahmung hinzu.
Exklusive Features für die 12-Gigabyte-Modelle
Die leistungsfähigste Ebene der KI-Integration erfordert deutlich mehr Rechenpower und Arbeitsspeicher. Apple reserviert diese Stufe für drei hochmoderne Geräte, die über exakt 12 Gigabyte RAM verfügen. Das sind das iPhone 17 Pro, das iPhone 17 Pro Max und das iPhone Air. Auf diesen Top-Modellen stehen Funktionen bereit, die auf schwächerer Hardware nicht laufen würden. Dazu gehört ein systemweites Diktiererlebnis mit einer deutlich gesteigerten Genauigkeit. Auch lässt sich die Stimme von Siri individuell anpassen, wobei Tempo und Ausdrucksstärke frei variiert werden können.
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