Corona-Warn-App 2.20: Update bringt überarbeitete Risikoanzeige und Neuerung bei Impfzertifikaten
Die Corona-Warn-App des Bundes erhält ein neues Update und bringt eine praktische Neuerungen bei den Impfzertifikaten mit sich.

Noch ist die Corona-Warn-App in vielen Teilen des alltäglichen Lebens präsent. Aufgrund des angekündigten Endes sämtlicher Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht könnte der App in vielen Bereichen sogar noch eine verstärkte Bedeutung zuteil werden. Die Anwendung bietet dabei neben der reinen Kontaktverfolgung auch andere Features, die laufend aktualisiert und weiterentwickelt werden. Sowohl im Google Play Store als auch im App Store steht seit Kurzem eine neue Version zum Download bereit.
Corona-Warn-App nun auf Ukrainisch
Das Entwicklerteam von SAP und Deutsche Telekom will mit der aktuellen Version einer zuletzt unerfreulichen Entwicklung im Osten Europas Rechnung tragen. Die gesamte Corona-Warn-App ist nun auf Ukrainisch verfügbar und kann so nun auch von nach Deutschland geflüchteten Personen genutzt werden. Neben Deutsch und Ukrainisch können Nutzer zudem zwischen Englisch, Polnisch, Türkisch, Bulgarisch und Rumänisch wählen.
Außerdem verpassten die Entwickler der App-Oberfläche ein vereinfachtes Design. Beispielsweise wurde der QR-Code des aktuell verwendeten Zertifikats vom Detail-Bildschirm entfernt, weil dieser bereits in der Übersicht zu sehen ist.
Anforderung neuer Zertifikate über die App
Die wichtigste Neuerung betrifft jedoch die Zertifikate über Auffrischungsimpfungen. Die Europäische Union hat mal wieder die Gültigkeitsdauer von Zertifikaten geändert, sodass viele Nutzer in der App den Hinweis "Zertifikat aktualisieren" erhielten. Davon betroffen sind vor allem Personen, die den Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben oder erst nach einer Covid-19-Erkrankung geimpft wurden.
Bei Impfpasskontrollen an Grenzübergängen, Flughäfen oder in Alten- und Pflegeheimen führte dieser Umstand bisher häufig zu Problemen. Ab sofort lässt sich in diesen Fällen direkt in der Corona-Warn-App kostenlos ein neues Impfzertifikat anfordern. Zu diesem Zweck wird die bisherige elektronische Bescheinigung ans Robert-Koch-Institut übermittelt. Das RKI erstellt ein neues Zertifikat und schickt dieses direkt an die CWA, das alte Zertifikat wird automatisch gelöscht.
Daneben werden die Genesenenzertifikate in der neuen Version ohne Gültigkeitsdatum angezeigt, lediglich ein Hinweis auf das Datum des ersten positiven Tests ist dann noch zu sehen. Der Grund für die Änderung liegt in der regional unterschiedlichen Dauer des Genesenenstatus. Außerdem werden Nutzer mit einem erhöhten Risiko ab sofort nur noch 10 Tage auf einen möglichen Kontakt hingewiesen, vorher waren es 14 Tage.
Weitere Informationen zu den erfolgten Änderungen sind in einem Blogbeitrag des Entwicklerteams zu finden.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apps.

WhatsApp plant einmal-anzeigen-Textnachrichten für iOS
WhatsApp erweitert die einmal-anzeigen-Funktion auf Textnachrichten. Die Aktivierung erfolgt durch langes Drücken des Senden-Buttons. Kanäle bleiben jedoch ausgeschlossen.

watchOS 27: Apple setzt auf Hintergrund-Optimierungen und neues App-Grid
Apple hat auf der WWDC 2026 watchOS 27 vorgestellt. Das Update setzt auf Performance-Verbesserungen im Hintergrund und ein neues dynamisches App-Grid für schnellere Navigation.

WhatsApp führt Multi-Account-Verwaltung für iOS ein
Die lange erwartete Funktion zur Nutzung zweier Konten gleichzeitig ist nun für die breite iOS-Nutzerschaft freigegeben. Die Einrichtung erfolgt direkt über die App-Einstellungen.

Apple aktualisiert Kindersicherung mit Browser-Zustimmung und Inhaltsfilter
Apple stellt neue Kindersicherheitsfunktionen vor, die Eltern mehr Kontrolle über Web-Zugriff, Kommunikation und Bildschirmzeit geben. Die Tools sind ab diesem Herbst über Softwareupdates verfügbar.

Apple präsentiert finale Nutzungszahlen zu iOS 26 und iPadOS 26
Apple hat zum Start der WWDC 2026 die finalen Adoption-Werte für iOS 26 und iPadOS 26 veröffentlicht. Alle Kennzahlen liegen leicht unter dem Vorjahresstand, während die Testphase für iOS 27 bereits begonnen hat.

iOS 27: Agentic KI wechselt schwache Passwörter automatisch aus
Mit iOS 27 führt Apple eine KI in die Passwords-App ein, die schwache oder gestohlene Zugangsdaten eigenständig ersetzt. Nutzer müssen künftig keine Webseiten mehr manuell aufrufen, um ihre Sicherheit zu verbessern.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.