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Entwickler müssen Anschrift und Telefonnummer im europäischen App Store angeben

Entwickler, die Apps oder Updates im europäischen App Store veröffentlichen möchten, müssen ab sofort eine Telefonnummer sowie ihre Anschrift angeben. Geschieht das nicht, werden Apps und Aktualisierungen vom App-Store-Team nicht mehr freigegeben.

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AppTickerTeam
21.10.20242 Min. Lesezeit
Entwickler müssen Anschrift und Telefonnummer im europäischen App Store angeben
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Foto-Credits: Apple


Bereits im Frühjahr hatte Apple Änderungen bezüglich der Kontaktdaten angekündigt, die Entwickler künftig in App Store Connect angeben müssen. Am vergangenen Donnerstag sind die neuen Regeln nun in Kraft getreten und müssen ab sofort von jedem, der eine neue App oder ein Update im App Store einreicht, befolgt werden.

Konkret geht es um die Anschrift und die Telefonnummer von Entwicklerstudios, die seit dem Wochenende jetzt auf den Info-Seiten im europäischen App Store für jeden Nutzer öffentlich angezeigt werden.

Apps ohne Händlerstatus werden ab 2025 entfernt

Die Angabe der Kontaktdaten wird aufgrund des Regelwerks des Digital Service Acts in der Europäischen Union zur Pflicht.

Apple schreibt dazu in seinem Developer-Bereich Folgendes:

  • „Ab heute müssen Kontoinhaber oder Administratoren im Apple Developer Program den Händlerstatus in App Store Connect angeben, um Updates für Apps im App Store in der Europäischen Union (EU) einreichen zu können. Wenn Sie Händler sind, müssen Sie Ihre Händlerinformationen angeben, bevor Sie Ihre App zur Überprüfung einreichen können.“

Jetzt werden also keine neuen Apps oder Updates ohne die Angaben von Telefonnummer und Anschrift mehr freigegeben. Reichen Entwickler zudembis Mitte Februar 2025 ihren Händlerstatus nicht nach, wird Apple betroffene Apps aus dem App Store entfernen:

  • „Ab dem 17. Februar 2025 werden Apps ohne Händlerstatus aus dem App Store in der EU entfernt, bis der Händlerstatus nachgewiesen und überprüft wird, um dem Digital Services Act zu entsprechen.“

Demnach wird es in der Europäischen Union ab Februar also keine Apps mehr von Privatpersonen geben, die keinen Umsatz mit ihrer Software erzielen möchten.

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