Gerücht: Samsung wird nächstes Jahr faltbare Smartphones auf den Markt bringen
Wie es aussieht, wird das nächste Jahr ziemlich interessant werden, was Smartphones angeht. Apple soll bekanntlich erst 2017 ein stark überarbeitetes iPhone auf den Markt bringen, und so den bisherigen Zweijahres-Rhythmus hinter sich lassen. Aber auch Apples härtester Konkurrent auf dem Smartphonemarkt, der koreanische Elektronikhersteller Samsung, plant laut einem neuen Bericht der Wirtschaftszeitung Bloomberg mit Neuerungen auf diesem Gebiet aufzutreten.
Diese sollen dabei auch wirklich innovativ sein und nicht der bisherigen Smartphone-Bauweise folgen. Und zwar ist die Rede von zwei Smartphonemodellen mit faltbaren Displays auf Basis von OLEDs, die Samsung bekanntlich selber herstellt. Das eine Modell soll im eingeklappten Zustand eine Displaydiagonale von 5" besitzen, ausgeklappt aber etwa 8" und damit wie ein kleines Tablet nutzbar sein. Das zweite Modell werde hingegen ein 5" Display besitzen, welches sich jedoch zusammen falten lassen soll, sodass es sehr kompakt wird.
Laut dem Bericht werde Samsung diese Smartphones noch im 1. Quartal 2017 auf den Markt bringen, während die Vorstellung auf dem Mobile World Congress im Februar stattfinden könnte. Die Entwicklung dieser Smartphones laufe dabei unter dem Codenamen "Project Valley" und könnte laut dem Marktanalysten Lee Seung Woo bei IBK Securities den Smartphonemarkt gehörig durcheinander bringen.
Jedoch sollen diese Smartphones im nächsten Jahr nicht Samsungs Topmodelle werden, sondern eher neben den gewöhnlichen Galaxy S Smartphone als eine Art Experiment auf dem Markt erscheinen, um zu gucken wie diese bei den Nutzern ankommen werden. Damit sollen sie auch nicht unter die Galaxy S-Namensgebung fallen, sondern eine eigenständige Bezeichnung erhalten.
Ganz neu ist diese Idee der faltbaren Displays natürlich nicht, sondern wurde schon vor Jahren von Fans als Konzept erstellt, wie das Bild oben zeigt. Das Problem war bisher aber immer, durchsichtige und gleichzeitig oft faltbare Kunststoffe zu entwickeln, die mit der Zeit und den vielen Biegevorgängen nicht trübe und brüchig werden. Das soll laut dem Bericht nun aber gelöst sein.
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