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Insta360 X6: Kompaktere 360-Grad-Kamera mit 8K50-Video und größeren Sensoren

Die kommende Insta360 X6 setzt auf deutlich größere Bildsensoren und 8K-Video mit 50 Bildern pro Sekunde. Das kompaktere Gehäuse verbirgt einen größeren Akku, doch der Preis steigt spürbar gegenüber der Vorgängerin.
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AppTickerTeam
Vor 10 Std3 Min. Lesezeit
Insta360 X6: Kompaktere 360-Grad-Kamera mit 8K50-Video und größeren Sensoren
Bild: Insta360
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Insta360 bereitet die Nachfolgekamera zum im April 2025 vorgestellten Modell X5 vor. Die X6 soll mit deutlich leistungsfähigerer Technik und einem schlankeren Gehäuse aufwarten. Erste Informationen deuten auf Sensoren im fast-1-Zoll-Format, höhere Videoframeraten und eine längere Akkulaufzeit hin. Gleichzeitig plant der Hersteller einen deutlichen Preisanstieg, der die Kamera im direkten Wettbewerb neu positionieren wird. Ein offizielles Erscheinungsdatum steht noch aus, doch Marketingmaterial und Zertifizierungen lassen auf einen baldigen Marktstart schließen.

Größere Sensoren für mehr Licht

Das Herzstück der Insta360 X6 bilden zwei Bildchips im 1/1,1-Zoll-Format. Dieser Sprung fällt deutlich aus, setzt die Vorgängerin X5 doch auf kleinere 1/1,28-Zoll-Sensoren, und das noch ältere Modell X4 musste sich mit 1/1,8-Zoll-Chips begnügen. Jedes der beiden Module liefert eine Auflösung von 42 Megapixeln. Im 360-Grad-Foto-Modus entsteht dadurch ein Panoramabild mit bis zu 120 Megapixeln.

Die größere Sensorfläche fängt mehr Licht ein und verbessert die Bildqualität bei Dämmerung oder in geschlossenen Räumen. Fotografen profitieren von weniger Rauschen und einem breiteren Dynamikumfang, ohne auf nachträgliche Rauschunterdrückung angewiesen zu sein.

8K-Video mit 50 Bildern pro Sekunde

Im klassischen 360-Grad-Modus erreicht die X6 erstmals eine Videoauflösung von 8K bei 50 Bildern pro Sekunde. Die aktuelle X5 war hier auf 8K mit 30 Bildern pro Sekunde begrenzt. Für kreative Aufnahmen stehen weitere Modi zur Verfügung:

  • PureVideo-360: 8K bei 30 Bildern pro Sekunde mit optimierter Bildverarbeitung,
  • Single-Lens-Modus: 5K bei 60 Bildern oder 4K bei 120 Bildern pro Sekunde für Zeitlupen,
  • Zeitraffer: Aufnahmen in 11K-Auflösung für extrem detaillierte Time-Lapse-Videos.

Die Farbtiefe steigt im 360-Modus auf 10 Bit. Zusätzlich unterstützt die Kamera Dolby Vision, I-Log-Profile für die Farbkorrektur und das verbesserte Belichtungssystem Adaptive Tone 2.0.

Kompakteres Gehäuse mit mehr Laufzeit

Obwohl die Technik leistungsfähiger wird, schrumpft das Gehäuse der X6. Mit Abmessungen von 10 x 5 x 4 Zentimetern und einem Gewicht von 195 Gramm rückt die Kamera optisch und handhabungsmäßig näher an klassische Actioncams heran. Das macht sie leichter zu montieren und zu transportieren.

Parallel dazu wächst der Energievorrat. Der neue Akku fasst 2600 Milliampere-Stunden, während die X5 noch auf 2400 Milliampere-Stunden setzte. In der Praxis bedeutet das eine Aufzeichnungsdauer von bis zu 233 Minuten gegenüber 208 Minuten beim Vorgängermodell. Das OLED-Touchdisplay erreicht eine Helligkeit von 1200 Nits, sodass Bedienung und Vorschau auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar bleiben.

Höherer Preis und starker Wettbewerb

Die technischen Verbesserungen schlagen sich im Preis nieder. Das Basismodell der Insta360 X6 wird voraussichtlich zwischen 689 und 700 Euro kosten. Das Essentials-Bundle mit Zubehör liegt bei rund 789 bis 800 Euro. Zum Vergleich: Die X5 startete noch bei 590 Euro.

Im Segment der 360-Grad-Kameras muss sich die X6 mit etablierten Konkurrenten messen. Die DJI Osmo 360 bietet bereits 8K50-Video und 10-Bit-Farbtiefe für etwa 480 Euro. Auch die GoPro Max 2 bleibt eine Alternative für Nutzer, die auf das GoPro-Ökosystem setzen. Ein offizieller Marktstarttermin für die X6 steht noch nicht fest, doch die vorhandenen Zertifizierungen und Marketingbilder deuten auf eine Vorstellung in den kommenden Wochen hin.

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