Siri wird in iOS 27 zur Chatbot-App mit Gemini-Antrieb

Apple hat mit iOS 27 eine fundamentale Neuausrichtung für den digitalen Assistenten vorgenommen. Siri verlässt fortan den unsichtbaren Hintergrund und tritt als eigenständige Anwendung auf. Hinter der neuen Oberfläche arbeitet die KI-Engine von Google-Gemini. Parallel dazu erfährt das personalisierte Emoji-Feature Genmoji ein umfassendes Update. Diese Veränderungen markieren einen Wendepunkt in Apples Strategie für künstliche Intelligenz auf mobilen Geräten.
Siri als eigenständige App
Die Siri-App präsentiert sich ab iOS 27 in einem komplett überarbeiteten Design. Statt einer unsichtbaren Systemfunktion, die nur bei Sprachbefehlen aktiviert wird, steht nun eine eigenständige Anwendung im Vordergrund. Die Benutzeroberfläche orientiert sich an den vertrauten Layouts von Text-Chat-Programmen, die Nutzer bereits von anderen KI-Diensten kennen. Eingaben erfolgen primär über die Tastatur, wobei die klassische Sprachsteuerung weiterhin als Alternative verfügbar bleibt. Diese Transformation macht Siri zu einer sichtbaren, interaktiven Komponente, die sich deutlich von der bisherigen Assistenz-Philosophie abhebt.
Google-Gemini als Engine
Als KI-Backend setzt Apple erstmals auf die Technologie von Google-Gemini. Damit bricht das Unternehmen mit seiner bisherigen Strategie, vollständig auf eigene, restriktive KI-Modelle zu vertrauen. Um die Privatsphäre der Nutzer zu wahren, kommt Apples Private-Cloud-Compute-System zum Einsatz, das einige Verarbeitungsprozesse auf eigenen Servern abwickelt. Brancheninformationen deuten darauf hin, dass Teile der KI-Berechnungen möglicherweise auch auf Google-Infrastruktur stattfinden. Dieser gemischte Ansatz soll Rechenleistung und Datenschutz in Einklang bringen, wobei einige Beobachter kritisch anmerken, dass die Einbindung externer Technologie Apples ursprünglichen Sicherheitsansatz verwässern könnte.
Verlaufsoptionen für Nutzer
iOS 27 überträgt die Kontrolle über Chat-Verläufe direkt in die Hände der Nutzer. Drei Aufbewahrungsstufen stehen zur Auswahl: die Daten werden nach einem Monat automatisch gelöscht, nach einem Jahr archiviert oder dauerhaft auf dem Gerät gespeichert. Dieses Prinzip der Verlaufskontrolle ist bereits aus der Nachrichten-App vertraut. Die gewählte Einstellung gilt pauschal für sämtliche künftige Unterhaltungen mit Siri. Eine granulare Verwaltung einzelner Chats fehlt hingegen; ein manuelles Löschen spezifischer Gespräche oder ein Inkognito-Modus sind nicht implementiert.
Genmoji mit Personalisierung
Die KI schlägt künftig Genmoji vor, die auf persönlichen Fotos der Nutzer basieren und häufig genutzte Ausdrücke einfließen lassen. Die personalisierte Funktion lässt sich über die Tastatureinstellungen einschalten. Apple rechnet damit, dass die personalisierten Emojis im Alltag häufiger genutzt werden. Bisher klagten Nutzer über hohe Akkubelastung und unzureichende Bildqualität der generierten Emojis. Das Feature erfährt in iOS 27 und iPadOS 27 ein umfassendes Update, das diese Probleme adressieren soll.
Zusammenfassung
Siri wird in iOS 27 zur eigenständigen Chatbot-App mit Google-Gemini als KI-Engine. Nutzer können die Aufbewahrungsdauer von Chat-Verläufen selbst bestimmen. Genmoji erhält ein Personalisierungs-Update basierend auf Fotos und Sprachmustern.
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