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Apple plant C2-Chip im iPhone 18 Pro: Qualcomm-Partnerschaft in Gefahr

Apple arbeitet daran, die langjährige Abhängigkeit von Qualcomm-Modems zu beenden. Aktuelle Aussagen von Qualcomm-Chef Steve Amon deuten darauf hin, dass das iPhone 18 Pro erstmals vollständig auf den hauseigenen C2-Chip setzen könnte.
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AppTickerTeam
31.07.20263 Min. Lesezeit
Apple plant C2-Chip im iPhone 18 Pro: Qualcomm-Partnerschaft in Gefahr
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Apple unternimmt Schritte, um die langjährige Abhängigkeit von externen Mobilfunkchips zu durchbrechen. Der C1X-Chip markierte bereits einen ersten Schritt in Richtung Eigenentwicklung, doch nun zeichnet sich ein deutlich umfassenderer Wandel ab. Aktuelle Aussagen von Qualcomm-Chef Steve Amon lassen darauf schließen, dass der Chip-Hersteller ab dem vierten Quartal deutlich weniger Umsatz mit Apple-Produkten verbuchen wird. Dies könnte bedeuten, dass Apple den Umstieg auf den hauseigenen C2-Chip nicht nur für den internationalen Markt, sondern auch für die USA plant. Das kommende iPhone 18 Pro würde damit als erstes Modell vollständig auf Apples eigene Mobilfunktechnologie setzen.

C2 als Nachfolger des C1X

Der C2-Chip soll der direkte Nachfolger des C1X-Modems werden und die Zusammenarbeit mit Qualcomm im Kernbereich der Mobilfunkversorgung beenden. Das Unternehmen aus Cupertino investiert seit Jahren in die Entwicklung eigener Lösungen, um flexibler auf technologische Anforderungen reagieren zu können. Während einige aktuelle Geräte noch auf Komponenten von Qualcomm zurückgreifen, kommt der hauseigene C1X-Chip bereits in bestimmten Modellen zum Einsatz. Mit dem C2 plant Apple jedoch einen deutlichen Schritt nach vorn, der die Abhängigkeit von externen Zulieferern weiter verringern soll. Ein vollständiger Wechsel zu Apples eigener Technologie würde die Mobilfunkbranche nachhaltig verändern und eine der ältesten Partnerschaften in der Branche auf eine neue Grundlage stellen.

Umsatzrückgang bei Qualcomm

Steve Amon, der CEO von Qualcomm, gab gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters klare Hinweise auf die künftige Geschäftsentwicklung mit Apple. Er ging davon aus, dass die Einnahmen aus Apple-Produkten ab dem vierten Quartal deutlich sinken werden. Demnach könnte der Anteil von Qualcomm-Komponenten im kommenden iPhone-Update weit unter der früheren Schätzung von 20 Prozent liegen. Diese prognostizierte Reduzierung deutet auf einen drastischen Rückgang des Geschäftsanteils hin. Die niedrige Prozentzahl lässt vermuten, dass Apple den Umstieg auf den C2-Chip nicht nur für bestimmte Märkte, sondern umfassend plant.

Fokus auf US-Markt und Pro-Serie

Ein früheres Leck im Rahmen des Tata-Cyberangriffs deutete auf eine unterschiedliche Strategie für verschiedene Regionen hin. Demnach sollte der C2-Chip vorrangig für den internationalen Markt vorgesehen sein, während Geräte für die USA weiterhin auf Qualcomm-Komponenten setzen sollten. Diese Informationen könnten jedoch veraltet sein und die aktuellen Pläne von Apple nicht vollständig widerspiegeln. Angesichts der erwarteten Modellpalette im Herbst, bei der nur drei neue Geräte und ein Nischenprodukt geplant sind, wäre ein Verzicht auf Qualcomm-Komponenten vorerst auf die Pro-Serie beschränkt. Für die Pro-Serie bedeutet dies eine technologische Neuausrichtung, die den Standard für künftige Apple-Geräte in puncto Mobilfunk setzen könnte.

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