Ming-Chi Kuo: Variable Blende beim iPhone 18 Pro verteuert Kameramodule um 50 Prozent

Apple arbeitet bereits an der Kamera-Ausstattung für kommende iPhone-Generationen. Der Branchenexperte Ming-Chi Kuo veröffentlichte eine Analyse, die zwei technische Änderungen und einen deutlichen Kostenfaktor in den Mittelpunkt stellt. Die einstellbare Hauptblende des iPhone 18 Pro ersetzt das bisherige starre Objektiv-Design und treibt die Modulpreise nach oben. Gleichzeitig skizziert Kuo einen Wechsel bei der Ultraweitwinkel-Kamera für das Jahr 2028. Für Apple bedeutet dies eine doppelte Belastung: Teurere Kamerakomponenten treffen auf steigende Speicherpreise.
Kamera-Module und Lieferanten
Das iPhone 18 Pro erhält eine verstellbare Hauptblende, die das unveränderliche 7P-Objektiv-System ablöst. Die neue Linse kostet im Schnitt fünfzig Prozent mehr als die aktuelle Standardversion. Apple bezieht zwischen vierzig und fünfzig Prozent der Kamerakomponenten von Sunny Optical, während Largan den Großteil der restlichen Teile liefert. Die taiwanische Firma Sunny Optical hat bereits Erfahrung mit der Produktion von Miniatur-Kamerasystemen für Apples MacBook Neo. Diese bestehende Partnerschaft macht es naheliegend, dass das Unternehmen auch die Hauptblende für das iPhone 18 Pro fertigt. Die gleichzeitige Verteuerung mehrerer Komponenten erschwert die Budgetplanung für die neue iPhone-Serie.
Margen-Druck und Ultraweitwinkel-Update
Apple sieht sich mit einer doppelten Kostenbelastung konfrontiert. Während die Kameramodule teurer werden, klettern auch die Preise für Halbleiter-Speicher. Diese gleichzeitige Verteuerung mehrerer Bauteilgruppen drückt auf die Profitabilität des Unternehmens. Nach Kuos Einschätzung verschluckt Apple die Mehrkosten intern, statt sie über höhere Preise an Kunden abzuwälzen. Die Pro-Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max bleiben preislich stabil. Die gleichzeitige Verteuerung mehrerer Komponenten erschwert die Budgetplanung für die neue iPhone-Serie. Für die 2028er iPhones plant Apple einen Wechsel bei der Ultraweitwinkel-Kamera. Apple plant für die Ultraweitwinkel-Kamera der 2028er-Modelle eine neue Montageform, die auf Chip-on-Board statt auf der bisherigen Flip-Chip-Technik basiert. Die bestehende Flip-Chip-Montage positioniert den Sensor auf der Unterseite des Substrats. Chip-on-Board erlaubt eine direktere Anbindung des Bildchips. Der Analyst gibt keine konkreten Gründe an, warum Apple von Flip-Chip auf Chip-on-Board umstellen will. Sunny Optical ist gut positioniert, auch bei dem Ultraweitwinkel-Modul als Lieferant hinzuzutreten. Eine zusätzliche Auftragsrolle für Sunny Optical würde das taiwanische Unternehmen in Apples Kamera-Liefernetzwerk noch wichtiger machen.
Zusammenfassung
Ming-Chi Kuos Analyse zeigt, dass die variable Hauptblende des iPhone 18 Pro Kameramodule um fünfzig Prozent verteuert. Parallel dazu steigen Speicherpreise, was die Gewinnmargen von Apple belastet. Apple verschluckt die Mehrkosten intern, während Sunny Optical auch bei der Ultraweitwinkel-Kamera für 2028 als Lieferant hinzutreten könnte.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

AirPods mit Kamera: Apples erstes KI-Wearable kommt Ende 2027
Apple verzögert die Veröffentlichung von AirPods mit integrierten Kameras auf Ende 2027. Die Sensoren dienen nicht der Fotografie, sondern liefern Siri visuelle Kontextdaten für KI-gestützte Assistenzfunktionen.

iPhone 18 Pro Max: Dickere Kamera bestätigt, alte Hüllen passen trotzdem
Neue Dummy-Modelle des iPhone 18 Pro Max zeigen ein deutlich gewachsenes Kamera-Modul. Überraschenderweise lassen sich Schutzhüllen des Vorgängers weiterhin nutzen.

Leaker dementiert Verzögerung des iPhone Fold bis 2027
Es ist ein Hin und Her im Bezug auf das iPhone Fold (Ultra). Der Weibo-Insider Fixed Focus Digital widerlegt Berichte über eine Auslieferungsverschiebung des faltbaren iPhones. Ein Start im September 2026 soll trotz Produktionsengpässen stattfinden.

Beats Studio Buds: Firmware-Update schließt kritische Mikrofon-Sicherheitslücke
Apple hat ein dringendes Firmware-Update für die Beats Studio Buds veröffentlicht. Es behebt eine kritische Sicherheitslücke, die Angreifern das Abhören über das Mikrofon ermöglichte.

Blink Outdoor 4 mit Videotürklingel und Sync-Modul für unter 25 Euro, statt 134,98 Euro
Das komplette Blink-Sicherheitspaket mit Outdoor-Kamera, Videotürklingel und Hub kostet aktuell nur 24,99 Euro statt 134,98 Euro. Der massive Rabatt bei Amazon gilt nur bis Freitagabend.

Siri, oder warum iOS 27 die Dynamic Island kurzzeitig versteckt
Apple überarbeitet Siri in iOS 27 komplett: Der neue Orb erscheint auf dem iPhone pillenförmig, weil die aktuelle Dynamic Island zu breit ist. Mit dem iPhone 18 Pro könnte sich das ändern.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.