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iPhone 18 wird vermutlich erst nächstes Jahr erscheinen

Der iPhone 18-Start wird vermutlich in zwei Wellen erfolgen. Pegatron bestätigt die Verschiebung des Standardmodells auf Frühjahr 2027.

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AppTickerTeam
Vor 2 Std3 Min. Lesezeit
iPhone 18 Pro-Modelle neben Pegatron-Schild in Halbleiterfabrik, Symbol für gestaffelten Start.
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Apple verändert erstmals seit Jahren seinen bewährten Rhythmus bei der iPhone-Veröffentlichung. Der Zulieferer Pegatron hat bestätigt, dass die kommende Gerätegeneration nicht mehr komplett im Herbst auf den Markt kommt. Stattdessen teilt sich der iPhone 18-Start in zwei separate Wellen auf. Die Entscheidung markiert einen tiefgreifenden Einschnitt in die Produktstrategie und lässt die Branche auf die Folgen für den Wettbewerb neugierig werden.

Pegatron bestätigt den iPhone 18-Start in zwei Wellen

Auf der Quartalskonferenz am 12. August 2026 legte Pegatron offen, warum Apple von seinem jahrelangen Muster abweicht. Der taiwanische Fertigungspartner betonte, dass die gestaffelte Veröffentlichung keine vorübergehende Maßnahme sei, sondern eine strategische Reaktion auf die aktuelle Lieferkettenlage. Bereits zuvor hatten Analysen von steigenden Materialkosten auf Engpässe hingewiesen. Die offizielle Bestätigung durch einen direkten Produktionspartner gibt den Spekulationen nun endgültige Gewissheit. Apple muss damit leben, dass sein Launch-Kalender dieses Jahr eine deutlich andere Struktur bekommt.

So sieht der neue iPhone-Kalender aus

Im September 2026 konzentriert sich Apple ausschließlich auf die hochwertigen Modelle. Folgende Geräte werden dann erscheinen:

  • iPhone 18 Pro
  • iPhone 18 Pro Max
  • das faltbare iPhone Ultra

Die drei Flaggschiffe erhalten die volle Aufmerksamkeit von Marketing und Vertriebskanälen. Das Standard-iPhone 18, das preiswerte iPhone 18e und das iPhone Air 2 müssen bis ins erste Quartal 2027 warten. Ein Start im März 2027 gilt als wahrscheinlichste Option. Damit bricht Apple mit der Tradition, die seit dem iPhone 11 alle Modelle gemeinsam im September vorstellt. Wie bereits im iOS-27-Code sichtbar, bestätigt sich die zweigeteilte Palette nun auch auf Produktionsebene.

Speicherchip-Mangel als Hauptursache

Der treibende Faktor hinter der Verschiebung ist ein anhaltender Mangel an DRAM-Speicherchips und System-on-Chip-Prozessoren. Die boomende Nachfrage nach KI-Servern bindet enorme Kapazitäten bei Halbleiterfabriken und Speicherproduzenten weltweit. Apple priorisiert die Pro-Geräte, weil sie deutlich höhere Gewinnmargen generieren und knappe Ressourcen damit effizienter verwertet werden. Wie bereits beim DRAM-Engpass analysiert, fehlen aktuell Milliarden an Chips. Die Entscheidung zugunsten der Premium-Modelle ist rein wirtschaftlich begründet und spiegelt die knappe Verfügbarkeit wider.

Langfristige Folgen für die Branche

Pegatron rechnet damit, dass sich der Speicherchip-Mangel erst 2028 vollständig legt. Der Ausbau von Produktionskapazitäten dauert typischerweise eineinhalb bis zwei Jahre, sodass eine rasche Entspannung nicht zu erwarten ist. Parallel verlagert Pegatron eigene Ressourcen stark in den Bau von AI-Servern, ein Geschäft, das um das Zehnfache wachsen soll. Apple hat als Kunden keinen direkten Einfluss auf die Chip-Preise und muss mit weiter steigenden Materialkosten rechnen. Die gestaffelte Veröffentlichung könnte damit zum neuen Normal werden, solange die Halbleiterindustrie den KI-Boom nicht ausreichend bedienen kann.

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