iPhone SE (2022) ein Ladenhüter? Apple lässt ab April weniger Geräte fertigen
Das neue iPhone SE verkauft sich anscheinend nicht so gut, wie Apple es sich gedacht hat. Einem Bericht aus der Lieferkette zufolge soll ab dem nächsten Quartal die Produktion um bis zu 20 Prozent heruntergefahren werden.

Ein schnellerer Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und ein 5G-Modem: Das sind die technischen Neuerungen des iPhone SE der dritten Generation, das Apple am 8. März vorgestellt hat. Hierzulande bezahlt man für das iPhone SE (2022) in der Basiskonfiguration mit 64 GB Speicher 519 Euro. Im Vergleich zu 5G-Smartphones der Konkurrenz ist das, obwohl es sich um das sogenannte "Budget-iPhone" handelt, immer noch ein stolzer Preis.
Und es scheint wie Blei in den Regalen zu liegen. Das berichtet der Analyst Ming-Chi Kuo via Twitter. Er schreibt:
- "Der Lockdown in Shanghai hat keine Auswirkungen auf die Produktion des iPhone SE. Allerdings ist die Nachfrage nach dem neuen iPhone SE geringer als erwartet (der Lieferstatus "auf Lager" ist einer der Beweise dafür), und ich habe meine Schätzung für die Auslieferung im Jahr 2022 auf 15-20 Mio. korrigiert (gegenüber 25-30 Mio. zuvor)."
Weiterer Hinweis aus der Lieferkette
In der Redaktion von Nikkei Asia ist man der gleichen Meinung wie Kuo. In einem aktuellen Artikel bezieht man sich auf vier unabhängige Quellen aus der Zulieferindustrie, welche alle davon sprechen, dass Apple die Produktion des iPhone SE (2022) im nächsten Quartal herunterfährt. Nikkei Asia geht jedoch im Gegensatz zu Kuo von einem geringeren Rückgang aus. Man spricht von zwei bis drei Millionen Geräten, die weniger gefertigt werden sollen.
Von den Kürzungen sind laut Nikkei Asia allerdings noch weitere Apple-Produkte betroffen. Neben den AirPods, von denen 10 Millionen Einheiten gecancelt wurden, gibt es auch einen Rückgang der Bestellungen für die vier Modelle des iPhone 13. Bei diesen handele es sich aber um die üblichen saisonalen Schwankungen.
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