iPhone Ultra Frontkamera könnte in der Ecke sitzen

Das faltbare iPhone Ultra rückt näher: Im September 2026 wird Apple sein erstes Klapp-Smartphone vorstellen. Aktuelle Informationen deuten auf eine ungewöhnliche Gestaltung der Selfie-Kameras hin, die vom bewährten Design der bisherigen iPhones abweichen könnte. Bilder zeigen eine dezentrale Platzierung der Aussparungen, die das gewohnte Nutzererlebnis verändern würde. Wie genau die Optik am Ende aussieht, bleibt vorerst spekulativ.
iPhone Ultra Frontkamera nach Schutzfilm-Leak
Am 11. August 2026 veröffentlichte Ice Universe Fotos eines Drittanbieter-Bildschirmschutzes, der angeblich für das kommende faltbare iPhone gefertigt wurde. Der Schutzfilm zeigt zwei versetzte Aussparungen: Auf der Außenseite befindet sich die Öffnung für die Kamera in der oberen rechten Ecke, während sie auf der Innenseite in der oberen linken Ecke sitzt.
Ice Universe warnt jedoch selbst davor, diese Bilder als belastbare Quelle zu werten. Der Bildschirmschutz bedeckt das gesamte Glas des Geräts und nicht nur den eigentlichen Displaybereich. Das Display selbst bleibt ein symmetrisches, rundes Rechteck – die versetzte Aussparung am Schutzfilm muss daher nicht der tatsächlichen Kameraposition entsprechen. Bisherige Gerüchte gingen davon aus, dass Apple die Frontkamera des äußeren Displays zentriert anordnet.
Probleme bei Selfies mit versetzter Kamera
Apple platzierte bei allen bisherigen iPhones die Selfie-Kamera konsequent oben mittig. Diese Position ist Nutzern seit Jahren vertraut und hat sich als intuitiv erwiesen. Eine Platzierung in der Ecke würde das gewohnte Verhalten beim Fotografieren stören: Wer ein Gruppen-Selfie macht, schaut instinktiv auf die mittige Kamera. Bei einer Eck-Position würde das Auge stattdessen an die falsche Stelle gleiten, was zu ungeschickten Aufnahmen führen könnte.
Bei der Kamera des inneren Displays lässt sich eine dezentrale Position besser rechtfertigen. Sie darf nicht direkt im Faltbereich sitzen, um mechanische Probleme zu vermeiden. Da Selfies auf einem faltbaren Gerät voraussichtlich häufiger mit dem äußeren Display gemacht werden, erscheint eine zentrierte Kamera dort sinnvoller als am inneren Display.
Kamera-Setup des faltbaren iPhones
Das iPhone Ultra benötigt aufgrund seiner Bauweise insgesamt vier Kameras. Zwei Rückkameras – eine Hauptkamera und ein Ultraweitwinkelobjektiv – fungieren als gemeinsames System für beide Displays. Zusätzlich erhält das Gerät zwei separate Frontkameras, eine für das äußere und eine für das innere Display. Jedes Display hat somit seine eigene Selfie-Lösung.
Diese Aufteilung unterscheidet das faltbare iPhone grundlegend von allen bisherigen Modellen. Während normale iPhones nur eine Frontkamera besitzen, muss Apple beim iPhone Ultra zwei vorsehen, damit Nutzer auf beiden Seiten ohne Umwege Fotos aufnehmen können. Wie genau sich die Kameras im Gehäuse anordnen, wird Apple im September 2026 enthüllen.
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