M4 iPad Pro: Apple kämpft mit rückläufigen Verkaufszahlen
Trotz bahnbrechender neuen Technologien scheint das M4 iPad Pro wie Blei in den Regalen zu liegen. Analysten zufolge kann Apple bis zum Jahresende nur etwas mehr als 60 Prozent der geplanten Stückzahlen verkaufen.

Foto-Credits: Apple
Im Frühjahr hat Apple das iPad Pro der mittlerweile siebten Generation vorgestellt. Das aktuelle Pro-Tablet ist in 11 und 13 Zoll erhältlich, nur fünf Millimeter dick und verfügt über eine ganze Reihe an neuen Technologien. So feierte der M4 beispielsweise sein Debüt nicht in einem Mac, sondern im iPad Pro. Dazu kommt der OLED-Bildschirm, der laut Experten zu den besten auf dem Tablet-Markt gehört.
Dennoch laufen die Verkäufe des M4 iPad Pro derzeit schleppend. Die Information dazu stammt von Ross Young, CEO der Display Supply Chain Consultants (DSCC). Young verfügt über einen sehr guten Draht zu allen großen Displayherstellern und hat von seinen Kontakten erfahren: Bis zum Jahresende gehen nur ca. 6,7 Millionen M4 iPad Pro in die Produktion. Ursprünglich wurde ein Wert von zehn Millionen angepeilt.
Im dritten Quartal dieses Jahres gab es einen Rückgang der Verkaufszahlen um 40 Prozent. Für das vierte Quartal wird laut Young noch einmal ein Minus von 30 Prozent erwartet.
Erklärungen für die schlechten Verkaufszahlen
Warum sich das M4 iPad Pro schlechter verkauft als erwartet, kann Young zufolge mehrere Gründe haben. Da wäre zum einen der Preis. In den USA kostet das günstigste 11 Zoll große Tablet 999 Dollar. Für das größere 13-Zoll-Gerät werden mindestens 1.299 Dollar fällig. Bei uns muss man 1.199 bzw. 1.549 Euro bezahlen. Das ist ein relativ hoher Preis für ein Gerät, dass sich die meisten Kunden neben einem Smartphone oder Notebook lediglich als Zweitgerät kaufen.
Als Nächstes führt Young an, dass ein iPad eine vergleichsweise lange Lebensdauer besitzt, sodass nicht alle Kunden stets zum neuesten Gerät greifen. Auch der M4 und das neue OLED sind in diesem Punkt keine Gamechanger. Dazu kommt, dass Apple die Funktionalität von iPadOS immer noch stark beschränkt. Wer produktiv arbeiten möchte, ist mit einem MacBook besser bedient.






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