macOS Big Sur 11.6 sorgt für Probleme mit OneDrive
Anfang der Woche wurde mit macOS Big Sur 11.6 ein wichtiges Sicherheitsupdate zur Verfügung gestellt. Nun mehren sich die Berichte über Nutzer, bei denen seit dem Update Microsoft OneDrive teilweise lahmgelegt ist.

Es ist mitunter nicht ungewöhnlich, dass Mac-Besitzer statt der iCloud den Dienst der Konkurrenz nutzen. Vor allem im Geschäftsbereich greifen Anwender nicht selten auf OneDrive von Microsoft zurück. Aktuell erhalten viele Nutzer jedoch keinen Zugriff auf ihren Online-Speicher. Der Fehler ist seit dem Update auf macOS Big Sur 11.6 am Montag vermehrt aufgetreten.
Login über zweiten Account scheitert
Unter den Betroffenen sind sowohl Nutzer von M1- als auch von Intel-Macs, die das aktuellste Betriebssystem von Apple installiert und mindestens zwei OneDrive- bzw. Office-Accounts in Benutzung haben. Nach der Installation des letzten macOS-Updates wird den Nutzern der Zugriff auf das zweite Konto des Cloud-Dienstes verwehrt.
Die Berichte über das Log-in-Problem häufen sich in den entsprechenden Support-Foren. In allen Fällen bezieht sich der gescheiterte Log-in-Versuch auf den zweiten Account, wenn bereits eine Verbindung zum Online-Speicher eines weiteren Accounts besteht. Die Anmeldung wird dann häufig ohne Fehlermeldung abgebrochen.
Microsoft und Apple auf Fehlersuche
Die Fehler traten, wie bereits erwähnt, erst nach der Installation von macOS Big Sur 11.6 auf. Nutzer, die auf die Installation bislang verzichteten, können den Dienst nach wie vor ohne Einschränkungen nutzen. Bisher ist noch völlig unklar, ob Apples Betriebssystem schuld an der Misere ist oder ob macOS Big Sur 11.6 lediglich einen Bug in der OneDrive-Anwendung zu Tage gebracht hat.
Da es zur Problemlösung noch keine Workarounds gibt und auch die Mitarbeiter im Kunden-Support von Microsoft nicht für Abhilfe sorgen konnten, müssen sich die Betroffenen noch auf ein weiteres Update gedulden. Microsoft sei intensiv mit Apple im Austausch, um die entsprechende Fehlerquelle zu beseitigen.
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