Sonstiges · Apple Music

Musikindustrie-Analyst rechnet mit 8 Millionen zahlenden Apple Music-Kunden bis zum Ende des Jahres

Der auf die Musikindustrie spezialisierte Marktanalyst Mark Mulligan nimmt an, dass Apple bis Ende dieses Jahres noch auf knapp 8 Millionen zahlende Abonnenten kommen werde und bis zum Ende des nächsten Jahres auf mehr als das Doppelte. Damit wäre Apple die Nummer zwei auf dem Streamingmarkt nach Pandora auf dem ersten Platz.
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AppTickerTeam
17.12.20152 Min. Lesezeit
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Ende Juni ist Apples Musikstreamingdienst Apple Music zusammen mit iOS 8.4 gestartet und bekanntlich lässt sich dieser 3 Monate kostenlos testen und danach kann man sich entscheiden, ob man ein Einzelabo für knapp 10 Euro im Monat oder ein Familienabo für knapp 15 Euro im Monat wählen möchte. Natürlich vorausgesetzt, man entscheidet sich für eine Weiternutzung.

Vor gut zwei Monaten gab Apples Chef Tim Cook auf einer Konferenz bekannt, dass Apple Music damals schon über 6,5 Millionen zahlende Abonnenten hatte, während 8,5 Millionen Kunden damals den Musikstreamingdienst kostenlos ausprobierten. Der auf die Musikindustrie spezialisierte Marktanalyst Mark Mulligan hat nun seine Einschätzung bezüglich des weiteren Erfolgs oder Nichterfolgs von Apple Music bekannt gegeben.

So erwartet Mulligan, dass Apple noch zum Jahresende auf knapp 8 Millionen zahlende Abonnenten kommen werde. Für das nächste Jahr erwartet er, dass Apple diese Zahl etwa verdoppeln oder genauer gesagt bis Ende 2016 auf 20 Millionen steigern werde. Damit wäre Apple zwar immer noch weit von dem Marktführer Spotify entfernt, hätte sich aber trotzdem den zweiten Platz verdient.

Zu den Zahlen der Abonnenten muss dabei gesagt werden, dass die Konkurrenz von Apple Music zwar weitaus mehr Abonnenten besitzt, hiervon sind aber nur ein sehr kleiner Teil auch zahlende Nutzer. Der Marktführer Spotify hatte Anfang dieses Jahres 75 Millionen Abonnenten erreicht, davon waren wiederum 20 Millionen zahlende. Deutlich schlechter sah das Verhältnis bei Pandora im Oktober 2014 aus. Damals hatte der Streaminganbieter auch etwa 75 Millionen Abonnenten, davon waren jedoch nur 5% zahlende.

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