Neues iOS-Feature macht aus dem iPhone ein Zahlterminal
Apple könnte für iOS schon bald ein Update ausrollen, das das iPhone in ein Zahlterminal verwandelt. Vor allem kleinere Unternehmen müssten sich dann keine separaten Lesegeräte mehr anschaffen, sondern könnten einfach ein Apple-Smartphone nutzen.

In nahezu allen Geschäften vor Ort kann man seine Einkäufe mit dem Smartphone oder der Smartwatch bezahlen. Vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie greifen immer mehr Kunden zur kontaktlosen Bezahlmöglichkeit. Um die Abbuchung von seinem Konto oder einem akzeptierten Bezahldienstleister zu autorisieren, benötigt der Händler ein Zahlterminal. Dort wird entweder die Karte oder das Smartphone bzw. die Smartwatch via NFC ausgelesen.
Bloombergs Mark Gurman ist eine interessante Neuerung zu Ohren gekommen, die ein künftiges iOS-Update betrifft. In Zukunft könnten Geschäfte an der Kasse nämlich ein iPhone als Zahlterminal nutzen.
Keine weitere Hardware notwendig
Gurman schreibt, dass jedes mit iOS 15 kompatible iPhone als Zahlterminal genutzt werden kann. Man hält dann an der Kasse einfach sein Handy an das iPhone, das als Terminal fungiert. Während man bei großen Ketten wohl weiterhin auf die bekannten Lesegeräte setzen wird, könnte das bei kleineren Geschäften anders aussehen.
Jedes Bezahlterminal verursacht Kosten im dreistelligen Eurobereich. Alternativ kann man die Geräte als Unternehmen auch gegen eine geringere Gebühr mieten, ist in diesem Fall allerdings an eine Laufzeit gebunden. Wir können uns also gut vorstellen, dass so mancher Einzelhändler auf die neue Funktion in iOS zurückgreifen wird.
Nutzung der Terminal-Funktion auch für Privatpersonen?
Im Moment ist noch unklar, ob Apple auch Privatpersonen erlaubt, das Feature zu nutzen. Dann wäre es zum Beispiel möglich, schnell und einfach Geld zu empfangen, indem man sein Smartphone oder die Smartwatch an das iPhone des Zahlungsempfängers hält.
Wann das iPhone als Zahlterminal zum Einsatz kommen könnte, ist auch noch nicht bekannt. Gurman gibt an, dass es für Apple wohl keine große Sache wäre, die Funktion beispielsweise mit iOS 15.4 auszurollen.
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