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OpenAI erklärt E-Mail-Chaos nach Apples Klage

OpenAI entkräftet den Vorwurf, man habe auf Apples rechtliche Schritte ignoriert. Die KI-Firma führt den Kommunikationsabbruch auf eine Verwechslung durch die Anwälte der Gegenpartei zurück.
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AppTickerTeam
16.07.20262 Min. Lesezeit
OpenAI erklärt E-Mail-Chaos nach Apples Klage
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Der Rechtsstreit zwischen Apple und OpenAI eskaliert auf einer neuen Ebene. Nachdem Apple die KI-Firma des Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen beschuldigt hat, gerät nun die Art der Kommunikation ins Visier. Apple warf OpenAI vor, jeglichen Kontakt zu blockieren und keine Rückmeldung auf rechtliche Schreiben zu geben. OpenAI dementiert diese Darstellung nun scharf und liefert eine alternative Erklärung für den Schweigezustand. Diese Enthüllungen könnten die öffentliche Wahrnehmung des Verfahrens verschieben.

Apples Behauptung der Blockade

In der Klageschrift hatte Apple argumentiert, man habe mehrfach versucht, die KI-Firma wegen möglicher Verstöße gegen geistiges Eigentum zu kontaktieren. Ohne irgendeine Rückmeldung sei man gezwungen gewesen, den juristischen Weg zu beschreiten. OpenAI stufte diese Darstellung als falsch ein. Das Unternehmen verfügt über strenge interne Protokolle, die jede E-Mail mit rechtlichen Implikationen automatisch an die Rechtsabteilung leiten. Ein derartiges Schreiben könne innerhalb der Organisation nicht einfach unter den Tisch fallen.

Fehler der externen Anwälte

Laut OpenAI liegt der wahre Grund für den Kommunikationsmangel bei den Anwälten von Apple. Diese hätten bei der Zustellung wichtige Nachrichten an die falschen Empfänger geschickt. Konkret ging es um eine Verwechslung der Namen Chang und Wang, die in der Korrespondenz eine Rolle spielten. Obwohl die Namen klanglich wenig gemeinsam haben, entstand so ein chaotisches Bild. Die Anwälte der Gegenseite sollen diesen Fehler bereits vor der eigentlichen Klageeingabe öffentlich zugegeben und sich entschuldigt haben.

Hintergrund: 400 abgeworbene Mitarbeiter

Dass die E-Mail-Kommunikation vielleicht nicht komplett abgeblockt wurde, ändert jedoch nichts an der juristischen Substanz des Falls. Der Vorwurf, OpenAI habe unkooperativ reagiert, war primär für die Medienarbeit relevant, nicht für das Gerichtsurteil. Im Zentrum der Anklage steht weiterhin der systematische Abwerb von rund 400 ehemaligen Apple-Mitarbeitern. Apple wirkt OpenAI vor, diese Personalie genutzt zu haben, um geheime Technologien und Geschäftsgeheimnisse an sich zu reißen. Diese Kernvorwürfe stehen nach wie vor im Raum.

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