Safari verzeichnet eine Milliarde aktive Nutzer und erreicht nächsten Meilenstein

Als Apple den Safari-Browser vor etwa 20 Jahren vorstellte, waren die damaligen Machtverhältnisse auf dem Gebiet des Internets klar geregelt. Mehr als 90 Prozent aller Nutzer griffen zum damaligen Zeitpunkt auf den Internet Explorer zurück. Auf Windows-Endgeräten war der Browser längst Standard und Anfang 2003 platzierte auch Apple den Internet Explorer auf seinen Macs.
Im gleichen Zeitraum verkündeten die Verantwortlichen aus Cupertino auf der MacWorld in San Francisco einen "Turbo Browser for Max OS X". Im Anschluss an eine mehrmonatige Testphase stand die finale Version von Safari schließlich ab Juni 2003 zur Verfügung. Die Bezeichnung "Safari" war dabei keineswegs in Stein gemeißelt. Als alternative Bezeichnungen wurden "Freedom", "iBrowse" und "Alexander" gehandelt.
Safari verzeichnet mehr als eine Milliarde Nutzer
Inzwischen hat sich die Tech-Welt nicht nur einmal grundlegend gewandelt. Apple grüßt mittlerweile von der Spitze der wertvollsten Unternehmen weltweit und auch im Browser-Ranking hat es einen Machtwechsel gegeben. Während der Internet Explorer bereits ausgedient hat und Microsoft Edge nur bedingt Erfolge verzeichnet, hat sich Google Chrome inzwischen auf Platz 1 der meistgenutzten Browser etabliert.
Und auch Safari konnte kürzlich einen Erfolg verzeichnen, den vor 20 Jahren kaum jemand für möglich gehalten hätte. Im Jahr 2022 kann Safari auf über eine Milliarde aktive Nutzer weltweit blicken. Natürlich entfällt der Großteil der Nutzer auf iPhone-Besitzer, die standardmäßig ebenfalls über Safari surfen. Der Grundstein für diesen Erfolg wurde jedoch im Bereich der Macs gelegt, als Apple noch ein vergleichsweise kleines Unternehmen war.
Im Vergleich zu Google Chrome (3,3 Milliarden Nutzer) ist bei Safari natürlich noch deutlich Luft nach oben. Aber immerhin kann man den Drittplatzierten Edge mit 213 Millionen Nutzern auf ausreichenden Abstand halten. Blendet man die Nutzung über mobile Devices aus, befindet sich Safari auf dem dritten Platz. In dieser Konstellation hat immer noch Chrome (66 Prozent) die Nase vorn. Dahinter folgt Edge von Microsoft mit knapp über 10 Prozent und anschließend Safari mit 9,6 Prozent.
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