Smartphone · Touch ID

Touch ID statt Face ID beim foldbaren iPhone Ultra

Apple verzichtet beim ersten foldbaren iPhone auf Face ID und setzt stattdessen auf Touch ID im Power Button. Analyst Ming-Chi Kuo erklärt, dass Platz- und Dickenbeschränkungen die Entscheidung erzwingen.
A
AppTickerTeam
Gestern3 Min. Lesezeit
Touch ID statt Face ID beim foldbaren iPhone Ultra
Banner-Werbung
Leaderboard · 970 × 250 / 728 × 90

Apple bereitet mit dem iPhone Ultra ein neues Kapitel in der Smartphone-Geschichte vor. Das Gerät, das im Herbst 2026 erscheinen soll, wird das erste foldbare iPhone der Marke sein. Auffällig ist die Authentifizierungsmethode: Statt der bekannten Gesichtserkennung kommt Touch ID zum Einsatz. Diese Wahl mag auf den ersten Blick überraschend wirken, doch sie resultiert aus technischen Zwängen. Die extreme Dünnheit des entfalteten Geräts macht Face ID praktisch unmöglich.

Innovatives Design mit Touch ID

Das iPhone Ultra präsentiert sich mit einem innovativen Design, das zwei Bildschirme vereint. Ein äußeres Display bleibt stets sichtbar, während ein größerer innerer Bildschirm sich beim Öffnen entfaltet. Für Frontkamera und Sensoren verzichtet Apple auf die Dynamic Island und setzt stattdessen auf eine Lochschnitt-Präsentation. Die Authentifizierung erfolgt über Touch ID, die direkt in den Power Button integriert ist. Diese Lösung ermöglicht eine kompakte Bauweise, die für ein foldbares Gerät unverzichtbar ist.

Platzprobleme verhindern Face ID

Analyst Ming-Chi Kuo erklärt, dass Apple Touch ID wegen räumlicher und Dickenbeschränkungen wählen musste. Face ID würde für jedes der beiden Displays einen eigenen Komponentensatz erfordern, was den Platzbedarf verdoppelt. Selbst wenn Face ID technisch möglich wäre, würde es wertvollen internen Raum für Batterie und Vapor-Chamber-Kühlung opfern. Touch ID als Single-Component-Lösung im Power Button eliminiert diese Platzproblematik komplett. Die Entscheidung wirkt auf den ersten Blick wie ein Rückschritt für ein Premium-Modell namens Ultra, doch sie ermöglicht größere Batteriekapazität und effizientere Wärmeableitung.

Dünner als das iPhone Air

Das iPhone Ultra wird beim Entfalten nur 4,5 bis 4,8 Millimeter dick, deutlich dünner als das iPhone Air. Das iPhone Air misst 5,6 Millimeter in der Dicke, ohne den Kamera-Bereich zu berücksichtigen. Diese extreme Dünnheit erfordert eine sorgfältige interne Raumplanung. Jede Komponente muss ihren Platz optimal nutzen, ohne die Gesamtdicke zu erhöhen. Touch ID im Power Button spart nicht nur Platz für die Authentifizierung, sondern ermöglicht auch eine effizientere Anordnung anderer Bauteile. Die Platzersparnis durch Touch ID ermöglicht größere Batteriekapazität und effizientere Wärmeableitung, was für ein foldbares Gerät mit zwei Displays besonders wichtig ist.

Banner-Werbung
Inline · Billboard 970 × 250

Das könnte dich auch interessieren

Weitere Geschichten aus Smartphone.

Alle Smartphone →
iPhone 18 Pro Max bleibt bei 8,75 Millimeter Dicke
Smartphone

iPhone 18 Pro Max bleibt bei 8,75 Millimeter Dicke

Der Leaker Ice Universe hat die Dicke des iPhone 18 Pro Max korrigiert: Das Gerät wird nicht dünner, sondern bleibt bei 8,75 mm – exakt wie der Vorgänger. Grund dafür ist Apples Fokus auf das faltbare iPhone Ultra.

Vor 3 Tagen1 Min
Apple setzt auf Liquidmetal für das iPhone Ultra-Scharnier
Apple

Apple setzt auf Liquidmetal für das iPhone Ultra-Scharnier

Apple setzt beim Scharnier seines ersten faltbaren iPhones auf eine spezielle Legierung aus amorphem Metall. Die Technologie stammt aus einer Lizenz von 2010. Testgeräte des iPhone Ultra haben bereits den Weg zu Netzwerkbetreibern auf mehreren Kontinenten gefunden.

Vor 5 Tagen1 Min
Ice Universe zeigt weißes Dummy-Modell des iPhone Ultra
Smartphone

Ice Universe zeigt weißes Dummy-Modell des iPhone Ultra

Der Leaker Ice Universe präsentiert ein Bild eines weißen Testmodells für Apples faltbares iPhone Ultra. Die Third-Party-Einheit liefert erste visuelle Details zum Design, bestätigt Farbvarianten und lässt Rückschlüsse auf Display-Größen und Kamera-Setup zu.

Vor 6 Tagen1 Min
iPhone Ultra: Apple kämpft mit Bestückung, Scharnier funktioniert
Apple

iPhone Ultra: Apple kämpft mit Bestückung, Scharnier funktioniert

Apple hat Fertigungsprobleme beim iPhone Ultra, die in der Bestückungstechnik liegen. Das Scharnier funktioniert wie geplant und ist nicht der Engpass. Der September-Start bleibt dennoch auf Kurs.

26.05.20261 Min
Apple entwickelt faltbares iPad und iPhone Ultra mit ähnlicher Scharniertechnologie
Apple

Apple entwickelt faltbares iPad und iPhone Ultra mit ähnlicher Scharniertechnologie

Apple arbeitet an zwei faltbaren Geräten – dem iPad Fold und dem iPhone Ultra – die ein identisches Scharnier-Design nutzen. Das bringt Kostenvorteile, birgt aber technische Risiken, die den Launch-Termin des iPhones verzögern könnten.

19.05.20261 Min
iPhone 18: Apple strafft Modellpalette und verschiebt Basismodell
Apple

iPhone 18: Apple strafft Modellpalette und verschiebt Basismodell

Apple ändert die iPhone 18-Serie für Herbst 2026: Das Basismodell fällt dieses Jahr aus, dafür kommt ein neues Ultra-Modell. Der Release-Termin verschiebt sich durch den späten Labor Day auf Mitte September.

19.05.20261 Min

Kommentare

Sei der Erste, der hier kommentiert.

Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.

News & Schnäppchen — jeden Freitag in deiner Inbox.

Die wichtigsten App-News und besten Deals der Woche, kuratiert von der Redaktion. Kein Spam.