WarnWetter App kostet nun 1,99 Euro oder eingeschränkte Nutzung
Die "WarnWetter" App des Deutschen Wetterdienst kostet nun 1,99 EUR, sofern die App in gewohntem Umfang genutzt werden soll.
Aufgrund einer Entscheidung des Landgerichts Bonn, ist der Deutsche Wetterdienst dazu verpflichtet, seine WarnWetter App, mit dem bisherigen Umfang nur noch für 1,99 Euro anzubieten. Vorausgegangen ist dem, ein Streit zwischen dem Deutschen Wetterdienst und WetterOnline, welche ebenfalls eine Wetter App anbieten.
Demzufolge hat das Gericht festgestellt, dass der steuerfinanzierte Deutsche Wetterdienst gegen das DWD Gesetz mit seiner App verstößt. Denn in dieser werden, nicht nur wie im Gesetz gefordert, amtliche Warnungen herausgegeben, sondern auch allgemeine Informationen über das Wetter, wie Vorhersagen.
Gegen das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Bonn, hat der Deutsche Wetterdienst Berufung eingelegt. Mit der Begründung, dass bei der Warnung der Bevölkerung vor Wetterereignissen, nicht nur die Warnung an sich relevant ist, sondern eben auch die jeweilige spezifische Wetterinformation, was auch Vorhersagen betrifft. Trotzdem ist der Deutsche Wetterdienst zunächst verpflichtet, die Entscheidung umzusetzen und so seine App nicht mehr kostenlos im vollen Umfang bereitzustellen.
Nutzer, welche bereits die Version 1.8 installiert haben, können um den bisherigen Funktionsumfang zu erhalten, die Vollversion per In-App-Kauf in Höhe von 1,99 Euro freischalten. Ist man dazu nicht bereit, kann die App kostenlos aber in einer sehr reduzierten Variante weitergenutzt werden. Ausnahmen gelten nur für den Katastrophenschutz und anderen Hilfsorganisation. Diese können die App kostenlos aber unter Einrichtung eines Passworts nutzen.
Streisand Effekt
Was WetterOnline kaum bedacht hat, ist dass die gewünschte Wirkung sich wohl eher ins Gegenteilige entwickelt. Die DWD App wird noch mehr geladen als zuvor und im AppStore positiv bewertet, bei der WetterOnline App scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein. Negative Bewertungen scheinen sich weitestgehend durchzusetzen und die ursprünglich eher positive Gesamtbewertung driftet immer weiter ins Negative hinein.
Was haltet Ihr davon? Wir freuen uns über eure Kommentare.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apps.

WhatsApp plant einmal-anzeigen-Textnachrichten für iOS
WhatsApp erweitert die einmal-anzeigen-Funktion auf Textnachrichten. Die Aktivierung erfolgt durch langes Drücken des Senden-Buttons. Kanäle bleiben jedoch ausgeschlossen.

watchOS 27: Apple setzt auf Hintergrund-Optimierungen und neues App-Grid
Apple hat auf der WWDC 2026 watchOS 27 vorgestellt. Das Update setzt auf Performance-Verbesserungen im Hintergrund und ein neues dynamisches App-Grid für schnellere Navigation.

WhatsApp führt Multi-Account-Verwaltung für iOS ein
Die lange erwartete Funktion zur Nutzung zweier Konten gleichzeitig ist nun für die breite iOS-Nutzerschaft freigegeben. Die Einrichtung erfolgt direkt über die App-Einstellungen.

Apple aktualisiert Kindersicherung mit Browser-Zustimmung und Inhaltsfilter
Apple stellt neue Kindersicherheitsfunktionen vor, die Eltern mehr Kontrolle über Web-Zugriff, Kommunikation und Bildschirmzeit geben. Die Tools sind ab diesem Herbst über Softwareupdates verfügbar.

Apple präsentiert finale Nutzungszahlen zu iOS 26 und iPadOS 26
Apple hat zum Start der WWDC 2026 die finalen Adoption-Werte für iOS 26 und iPadOS 26 veröffentlicht. Alle Kennzahlen liegen leicht unter dem Vorjahresstand, während die Testphase für iOS 27 bereits begonnen hat.

iOS 27: Agentic KI wechselt schwache Passwörter automatisch aus
Mit iOS 27 führt Apple eine KI in die Passwords-App ein, die schwache oder gestohlene Zugangsdaten eigenständig ersetzt. Nutzer müssen künftig keine Webseiten mehr manuell aufrufen, um ihre Sicherheit zu verbessern.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.