Der Leaker John Prosser hat ein neues Video zum iPhone Fold veröffentlicht. Er will nicht nur erfahren haben, dass Apples erstes faltbares iPhone „iPhone Ultra“ heißen könnte, sondern zeigt auch frische Render-Bilder und spricht über technische Details.
Foto-Credits: John Prosser, FPT
In den letzten Wochen haben die Berichte rund um das iPhone Fold wieder an Fahrt aufgenommen. Das liegt vor allem daran, dass sich Apples erstes faltbares iPhone wohl gerade in der Testproduktion befindet und sich durch diesen Schritt noch mehr Menschen einen ersten Eindruck vom iPhone Fold verschaffen konnten.
Oder iPhone Ultra, wie es jetzt heißen soll. Diese Information kommt zumindest vom Leaker John Prosser, dem CEO von Front Page Tech (FPT), der auf seinem YouTube-Kanal ein neues Video zum Klapp-iPhone veröffentlicht hat. Er will aus Kreisen der Apple-Fertigungspartner einige Dinge erfahren haben, auf Basis derer er ein Video hat rendern lassen.
Faltentiefe von unter einem halben Millimeter
Das Video zeigt das iPhone Ultra am Anfang aus verschiedenen Positionen, bevor Prosser aus dem Off etwas über den Bildschirm spricht. Während es sich bei dem kleineren Display auf der Außenseite um ein herkömmliches Single-OLED handelt, besteht der innere Bildschirm aus zwei größeren Elementen, die von einem neu entwickelten Scharnier zusammengehalten werden sollen.
Prosser führt hier an, dass das iPhone Ultra im aufgeklappten Zustand eine Faltentiefe von nur 0,15 Millimeter aufweist. Man könne die Biegefalz gerade einmal so mit dem Finger erspüren. Er beschreibt die Faltentiefe mit den Worten „nicht ganz unsichtbar, aber beeindruckend“.
Bekanntes Industriedesign
Das Äußere des Gehäuses fügt sich nahtlos in das aktuelle Industriedesign von Apple ein und erinnert mit seinen Rundungen auf den ersten Blick an die herkömmlichen iPhones, iPads und die MacBooks. Damit das iPhone Phold bzw. Ultra überhaupt als Klapp-iPhone fungieren kann, setzt Apple auf Scharniere aus dem 3D-Drucker, die unsichtbar im Gehäuse untergebracht sind. Zusammengeklappt soll Apples erstes faltbares iPhone übrigens nur ca. 9,5 Millimeter messen. Öffnet man das Display, das dank der geringen Faltentiefe wie aus einem Guss wirkt, hält man ein Gerät in der Hand, das angeblich nur noch 4,5 Millimeter dick ist.
Besagte Komponenten aus dem 3D-Drucker nutzt Apple bekanntermaßen schon lange. So findet man diese Teile beispielsweise in manchen Gehäusen der Apple Watch oder im iPhone Air. „Auch nichts Neues, aber beeindruckend“ fügt Prosser hier an.
Änderungen bei der Kamera
Im Zuge der Beschreibung des Gehäuses geht es mit der Kamera weiter. Hier hat Apple bei einigen Prototypen Änderungen vorgenommen. Ein iPhone Ultra, das bei der Testproduktion in die nähere Auswahl gekommen sei, wäre ein Gerät, in dessen Kamerabuckel ein reguläres Objektiv sowie eine Ultraweitwinkel-Linse untergebracht sei.
Apple habe bei diesem Modell allerding das Teleobjektiv gestrichen. Beide Linsen sollen über einen Sensor verfügen, der jeweils mit 48 Megapixel auflöst. In dem schmalen Kamerabuckel, der aussieht wie der des iPhone Air nur eben mit zwei Objektiven, befinden sich noch der LED-Blitz sowie das Mikrofon für Videoaufnahmen.
Aufgeklappt kommt dann auch die FaceTime-Kamera ins Spiel. Apple hat sich laut Prosser noch nicht entschieden, wo man diese unterbringt. Hier gehören die folgenden zwei Varianten zu den heißen Kandidaten: eine Punch Hole Kamera in der oberen linken Ecke und ein unsichtbares Objektiv, das unter dem Display untergebracht ist.
Batterie, RAM und Prozessor
Trotz seiner für ein faltbares iPhone unglaubliche Dicke von insgesamt nur 9,6 Millimetern, verfügt das iPhone Ultra angeblich über eine sehr leistungsfähige Batterie mit einer großen Kapazität. Diese sei größer als alles, was man bisher in einem iPhone zu sehen bekommen habe. Doch damit meint Prosser nicht nur die Abmessungen – er geht auch auf die Dichte ein. Diese wurde so erhöht, dass auf kleinen Raum immer noch satte 5.800 mAh zur Verfügung stehen würden.
Angetrieben wird das iPhone Ultra angeblich von einem A20 Pro Chip, der bis zu diesem Herbst auch im iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max verbaut wird. Dem zur Seite stehen laut Prosser noch 12 GB an RAM, der dem Otto Normalverbraucher in den nächsten Jahre für die meisten Aufgaben im Alltag reichen dürfte sowie das brandneue C2-Modem mit einer noch besseren Energieeffizienz.
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