iPhone Ultra: Apples faltbares Flaggschiff mit A20 Pro und Touch ID

Apple nähert sich mit dem iPhone Ultra einem lang gehegten Produktziel: einem faltbaren iPhone. Das Flaggschiff folgt dem bewährten Book-Style-Design, bei dem sich das Gerät wie ein klassisches Buch öffnen lässt. Der Marktstart ist für den Herbst dieses Jahres geplant. Im Fokus stehen dabei nicht nur das Duo-Display, sondern auch fundamentale technische Weichenstellungen – von der Hardware-Architektur bis zur Authentifizierung. Mit dem A20 Pro Chip und dem C2 Cellular Modem setzt Apple zudem auf eigene Entwicklungen, die bisherige Lieferanten ersetzen.
Zwei Bildschirme ohne Falte
Das Design des iPhone Ultra basiert auf zwei separaten Displays. Der äußere Bildschirm misst zwischen 5,3 und 5,5 Zoll und weist ein breiteres Seitenverhältnis auf als die bisherigen Standard-iPhones; in der kompakten Größe erinnert er an das ehemalige iPhone mini. Öffnet man das Gerät, enthüllt sich ein inneres Display mit 7,6 bis 7,8 Zoll. Dieses ist faltenfrei ausgeführt, sodass keine störende Linie den Bildschirm durchzieht. In der entfalteten Position ähnelt die Form und Größe einem iPad mini, wobei die Breite die Höhe übertrifft. Das gesamte Gehäuse ruht auf einem Titan-Rahmen und bleibt selbst im geöffneten Zustand extrem dünn. Gefaltet erinnert die Silhouette an zwei übereinander liegende iPhone Air-Modelle, bleibt jedoch noch flacher. Apple plant voraussichtlich nur zwei Farbvarianten: Schwarz und Weiß.
Kamera-Setup vereinfacht
Im Gegensatz zu den bisherigen Pro-Modellen verzichtet Apple auf ein komplexes Kamera-Setup. Auf der Rückseite finden sich lediglich zwei Linsen: eine 48-Megapixel-Hauptkamera und eine 48-Megapixel-Ultra-Weitwinkel-Objektiv. Ein Telephoto-Objektiv mit höherem Zoom entfällt, was den Unterschied zu den Pro-Varianten markant macht. Für Selfies und Videoanrufe sorgt eine Frontkamera-Doublet: Zwei 18-Megapixel-Sensoren sind jeweils für den äußeren und den inneren Bildschirm positioniert. Beide verfügen über die Center-Stage-Funktion, die automatisch den Bildausschnitt an die Bewegung der Nutzer anpasst. Die Kameras sind im Hole-Punch-Design integriert, um die Display-Fläche nicht unnötig zu unterbrechen.
A20 Pro und C2 Modem
Die Rechenleistung liefert der neue A20 Pro Chip, der auf einem 2-Nanometer-Prozess gefertigt wird. Apple setzt dabei auf WMCM-Technologie (Wafer-level Multi-Chip Module), die eine höhere Effizienz verspricht. Der Chip arbeitet mit 12 Gigabyte RAM und schnellerem LPDDR5-Speicher. Parallel dazu introduces Apple das C2 Cellular Modem – das erste eigenentwickelte Modem des Unternehmens. Es ersetzt die bisherigen 5G-Modems von Qualcomm und markiert einen Schritt in Richtung unabhängiger Hardware-Architektur. Diese Kombination aus Chip und Modem soll das iPhone Ultra technisch von der restlichen iPhone-Serie abheben.
Fingerabdruck-Authentifizierung
Bei der Authentifizierung kehrt Apple zur Touch ID zurück. Der Fingerabdruck-Sensor ist im Power Button integriert, ähnlich wie bei den iPads Air und mini. Face ID entfällt vollständig, da die Komponenten nicht klein genug für zwei separate Module (eines pro Display) miniaturisiert werden konnten. Die dünne Bauweise des iPhone Ultra macht Face ID derzeit unmöglich. Apple könnte in einer zukünftigen Generation Face ID nachreichen, bleibt jedoch abzuwarten. Die Touch ID-Lösung bietet eine pragmatische Alternative, die Nutzer von älteren iPhone-Modellen vertraut ist.
Zusammenfassung
Das iPhone Ultra ist Apples erstes faltbares Smartphone im Book-Style-Design mit faltenfreien Duo-Displays. Es verzichtet auf Face ID zugunsten von Touch ID, nutzt zwei 48-Megapixel-Rückseitenlinsen ohne Telephoto und setzt auf den A20 Pro Chip mit eigenem C2 Modem. iOS 27 bringt iPad-ähnliches Multitasking, aber kein vollständiges iPadOS. Der Marktstart ist für den Herbst geplant.
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