Neues iPhone-Tool „Presto“ ermöglicht Apple Software-Update in der Verpackung (Update)
Kauft man ein neues iPhone, muss man bei der Einrichtung in den meisten Fällen erst ein Software-Update durchführen. Mit „Presto“, einem neuen Tool für Mitarbeiter in den Apple Stores, gehört das Prozedere schon bald der Vergangenheit an.

Foto-Credits: iGenerations
Update:
Mittlerweile sind weitere Details zu Apples neuem Tool „Presto“ im Netz aufgetaucht. Das französische Portal iGenerations hat ein Bild veröffentlicht, auf dem das neue System zum Aktualisieren von verpackten iPhones zu sehen ist.
Das Foto zeigt zwei übereinander gestapelte Presto-Boxen, die jeweils Platz für bis zu sechs iPhones bieten. Die Verpackung des iPhones bleibt bei dem Vorgang versiegelt und der Kunde erhält beim Kauf ein Gerät mit der aktuellsten iOS-Version. Laut den Informationen, die iGenerations zugespielt wurden, dauert ein Update-Vorgang zwischen 15 und 30 Minuten.
Ursprünglicher Artikel vom 25. März 2024:
Der Umstieg von einem alten auf ein neues iPhone gestaltet sich dank des in iOS integrierten Einrichtungsassistenten relativ simpel. Einfach das alte neben das neue Gerät legen und alle Daten inklusive Apps, Fotos und Videos werden überspielt. Der Prozess gerät mitunter jedoch ins Stocken, wenn es an die Aktualisierung des Betriebssystems geht – die neueste iOS-Version wird nämlich zwingend vorausgesetzt.
Auch wenn ein neu gekauftes iPhone stets mit dem kurz nach der Produktion erschienenen iOS-Version ausgeliefert wird, kann diese beim Auspacken bereits veraltet sein, sodass beispielsweise wichtige Sicherheitsupdates oder Fehlerbehebungen fehlen.
„Presto“ schafft Abhilfe
Bereits im Herbst letzten Jahres machte eine Meldung über ein internes Apple-Memo die Runde, das sich genau diesem Vorgang widmete. Von einem Tool war da die Rede, mit welchem Mitarbeiter in den Apple Stores das Betriebssystem eines iPhones aktualisieren können, ohne die Verpackung öffnen zu müssen.
Vom Bloomberg-Redakteur Mark Gurman gibt es in seinem „Power On“-Newsletter jetzt neue Informationen zu diesem Thema. Konkret hat Apple die Arbeiten an der dafür notwendigen Hard- und Software weitergeführt. Das Ergebnis steht jetzt in Form von „Presto“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein Gerät, in welches man das verpackte iPhone hineinlegt. Via MagSafe kann der Apple-Mitarbeiter das iPhone dann hochfahren und das neueste iOS aufspielen. Anschließend wird das Smartphone wieder ausgeschaltet und landet mit dem aktuellsten iOS beim Kunden.
Gurman gibt an, dass „Presto“ ab April dieses Jahres in den amerikanischen Apple Stores zum Einsatz kommt. Wann das System auch in Apple Stores in anderen Ländern an den Start geht, ist im Moment noch nicht bekannt.

Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

Google Pixel 6a: Smartphone geht trotz Software-Update in Flammen auf
Google hat mal wieder ein Smartphone mit Überhitzungsproblemen. Jetzt wurde ein Fall bekannt, bei welchem das Software-Update, das eigentlich das Entzünden des Pixel 6a verhindern soll, vermutlich versagt hat.

Software-Update bei originalverpackten Macs: macOS 26 soll es möglich machen
Mit dem Tool „Presto“ kann Apple das iOS eines neuen iPhones aktualisieren, bevor es an den Kunden ausgeliefert wird. Die dritte Beta von macOS 26 enthält das Grundgerüst, die Software-Updates bei originalverpackten Macs möglich machen sollen.

„Presto“ in der Praxis: So hält das neue Update-Tool die Mitarbeiter im Apple Store auf Trab
Wer bei Apple ein iPhone kauft, bekommt in Zukunft immer ein Gerät mit der aktuellsten iOS-Version. Das Update in der Verpackung ermöglicht ein Tool namens Presto, das ständig mit neuen iPhones gefüttert werden will.

iPhone 18 Pro: Displayschutzfolien deuten auf schmaleres Format hin
Erste Displayschutzfolien für die iPhone 18 Pro-Modelle zeigen ein ungewöhnlich schmaleres Format. Apple könnte das Seitenverhältnis der Displays ändern, ohne die Diagonale anzupassen.

iPhone 19 Pro: Radikales Design zum 20. Jubiläum
Leaker bestätigen ein radikales neues Design für die iPhone 19 Pro Modelle: Quad-curved Display und Under-Display Face ID sollen zum 20. iPhone-Jubiläum im Jahr 2027 eingeführt werden.

iPhone 17 Pro gewinnt CNET-Ladetest gegen 32 Konkurrenten
Das iPhone 17 Pro hat sich in einem umfangreichen Labortest des US-Magazins CNET unter 33 Smartphones den Gesamtsieg im Schnellladen gesichert. Der kombinierte Vergleich aus kabelgebundenem und kabellosem Laden zeigt: Apples Flaggschiff dominiert eindeutig beim kabellosen Laden, während Samsung beim Kabeltest knapp die Nase vorn hatte.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.