iPhones werden zukünftig in der Verpackung aktualisiert
Apple beabsichtigt, seine iPhones auch im verpackten Zustand regelmäßigen Softwareaktualisierungen zu unterziehen. Dafür entwickelt das Unternehmen eine Methode, die es erlaubt, Updates durchzuführen, ohne die Versiegelung zu beschädigen.

Zwischen dem Verpacken von neuen iPhones und der Inbetriebnahme durch den Kunden vergehen in der Regel mehrere Wochen, mitunter sogar Monate. Da in der Zwischenzeit bereits häufig Folgeupdates von iOS veröffentlicht wurden, werden die Geräte naturgemäß mit einer zwischenzeitlich veralteten Software ausgeliefert.
Kunden müssen daher oftmals beim Einrichten des Smartphones eine Softwareaktualisierung durchführen, was nicht selten als störend empfunden wird. Da sich viele Aktualisierungen auf das Schließen von Sicherheitslücken konzentrieren, sollte das Update zudem auch zeitnah durchgeführt werden.
Zukünftig sollen potenzielle Käufer von der Aufforderung zur Aktualisierung verschont bleiben, wie Mark Gurman in der aktuellen Ausgabe seines PowerOn-Newsletters beschreibt. Das kalifornische Unternehmen will stattdessen seine Stores mit einem neuen System ausstatten, das es Mitarbeitern ermöglicht, die dort liegenden iPhones mit der jeweils aktuellsten Version von iOS zu versehen.
Hierfür kommt eine eigens entwickelte Platte ("pad-like") zum Einsatz, auf der mehrere verpackte iPhones Platz finden. Mithilfe eines Funksignals kann das darauf liegende iPhone eingeschaltet und aktualisiert werden - ohne das Gerät aus seiner Verpackung nehmen zu müssen. Nach dem erfolgreichen Aktualisierungsvorgang wird das Gerät wieder ausgeschaltet.
Genauere Hintergründe zur Funktionsweise des Verfahrens nennt Gurman nicht. Spätestens zum Ende des Jahres sollen sämtliche Stores mit dem neuen Tool ausgestattet werden. Ob zu Beginn lediglich Stores in den USA bestückt werden oder ob Apple die Systeme weltweit entsprechend umstellt, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.
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