Wegen KI-Funktionen: Das OLED iPad Pro könnte mit dem M4 ausgestattet werden
In gut einer Woche wird Apple zum ersten Mal seit anderthalb Jahren neue iPads vorstellen, darunter das iPad Pro, das eigentlich mit dem M3 ausgestattet werden sollte. Um das Pro-iPad fit für das KI-Zeitalter zu machen, will Apple angeblich gleich den M4 einbauen.

Ein großer Bildschirm auf OLED-Basis, ein neues Design, überarbeitete Kameras und der M3-Chip: Das sind die neuen Features des iPad Pro, das Apple aller Voraussicht nach während der Keynote „Lass dich frei“ am 7. Mai vorstellen wird. Von Unterstützung für KI-Funktionen, die mit iPadOS 18 auf kompatiblen Apple-Tablets eingeführt werden sollen, ist da keine Rede.
Die neuen KI-Tools könnte das neue iPad Pro gar nicht ausführen, da diese erst ab dem M4 zur Verfügung stehen. Logische Konsequenz, wenn man sein Premium-Tablet, das frühestens 2025 wieder eine technische Aktualisierung erhält, dennoch als KI-Gerät anpreisen möchte: Man muss die dafür notwendige Hardware verbauen.
Lässt Apple den M3 beim iPad Pro aus?
Wie Apple aus dem 11 Zoll iPad Pro der fünften und dem 12,9 Zoll iPad Pro der siebten Generation ein solches KI-Gerät machen möchte, verrät Mark Gurman in seinem aktuellen „Power On“-Newsletter. Der Bloomberg-Redakteur hat erfahren, dass die beiden neuen iPad Pro den M3 überspringen und stattdessen mit dem M4 ausgerüstet werden könnten:
- „Ich habe gehört, dass es eine große Wahrscheinlichkeit gibt, dass der Chip im neuen iPad Pro der M4 und nicht der M3 sein wird. Besser noch: Ich glaube, dass Apple das Tablet als sein erstes wirklich KI-gestütztes Gerät positionieren wird – und dass es von da an jedes neue Produkt als KI-Gerät anpreisen wird. Dies alles ist natürlich eine Reaktion auf den KI-Wahn, der die Technologiebranche in den letzten Jahren erfasst hat.“
Im Vergleich zu den anderen „Apple Silicon“-Prozessoren verfügt der M4 über eine neue neuronale Engine, die laut Gurman „den Weg für neue KI-Features ebnen wird“. Eine ähnliche Engine kommt übrigens auch im A18 Bionic zum Einsatz, der später in diesem Jahr zusammen mit dem iPhone 16 eingeführt wird.
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