iOS 16: Diese Funktionen muss Apple noch nachreichen
Auf der WWDC im Juni 2022 gab Apple einen Ausblick auf iOS 16 und die damit einhergehenden neuen Funktionen für das iPhone. Während einige bereits erfolgreich integriert sind, lassen andere nach wie vor auf sich warten.

Wenn Apple im Herbst die erste marktreife Version eines Major-Updates für das iPhone veröffentlicht, muss dieses in der Regel mit weniger Funktionen auskommen, als im Vorfeld auf der WWDC angekündigt wurde. Nachdem die Veröffentlichung von iOS 13 und iPadOS 13 etwas katastrophal vonstatten ging, entschied man sich firmenintern auf einen grundlegenden Strategiewechsel.
So erscheinen sämtliche Funktionen über den gesamten Release-Zeitraum verteilt in Form verschiedener .X-Updates. Auf diese Weise stellt Apple einen gewissen Qualitätsstandard sicher, denn nur fehlerfreie Funktionen schaffen es in die finalen Versionen der jeweiligen Aktualisierungen.
Auch wenn sich nicht jeder Bug auf diese Weise vermeiden lässt, wird die Fehlerquote durch die gestaffelte Veröffentlichung wesentlich geringer gehalten. Auch für iOS 16 ist Apple den Nutzern noch einige Features schuldig geblieben, die in den ersten Monaten des neuen Jahres noch nachgereicht werden müssen.
iOS 16: Ausstehende Neuerungen im Überblick
Ein Großteil der zu erwartenden Neuerungen hat es bereits auf das iPhone geschafft, dennoch fehlen noch diverse Features, die bereits im Juni 2022 angekündigt wurden. Unter anderem können Kunden mit der Funktion "Apple Pay Later" Käufe über Apples hauseigenes Bezahlsystem Apple Pay tätigen und den Kaufpreis anschließend in bis zu sechs gleichen Raten zurückzahlen.
Für diese Finanzierungsmethode fallen keinerlei Zinsen an. Zu Beginn soll die Funktion lediglich in den USA freigeschaltet werden, weitere Länder dürften allerdings schon bald folgen.
Mit "Apple Card Savings Account" können Besitzer einer Apple Card (ebenfalls noch nicht in Deutschland verfügbar) eine spezielle Art der Sparmethode bedienen, bei der zwei bis drei Prozent der Kaufsumme als Cashback einem virtuellen Sparkonto zugeführt werden.
Während Web-Push-Nachrichten auf dem Mac bereits seit geraumer Zeit fest integriert sind, erhalten iPhone- und iPad-Nutzer entsprechende Mitteilungen bislang lediglich über ihre installierten Apps. Mit "Web Push Notifications" sollen die Benachrichtigungen zukünftig auch über einen Browser zugestellt werden.
Zum Ende des letzten Jahres gab Apple zudem bekannt, dass man mit dem Sicherheitstool "iMessage Contact Key Verification" ungewünschte Gäste in einer iMessage-Unterhaltung fernhalten möchten. Sollte sich beispielsweise jemand durch einen Trojaner Zugriff zur Unterhaltung verschaffen, schlägt das System Alarm.
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