iOS 16: Übertragung von Netflix und Amazon Prime via HDMI gesperrt
Wer Inhalte von einem iPhone oder iPad auf einem Fernseher übertragen möchte, greift dabei häufig zu einem HDMI-Adapter. Seit iOS 16 lassen sich auf diesem Wege keine Filme und Serien der Dienste Netflix und Amazon Prime mehr übermitteln.

Sämtliche iPhones von Apple, mit Ausnahme des iPhone SE, verfügen inzwischen über ein leistungsstarkes OLED-Display. Bei den Pro-Modellen kommen Nutzer gar in den Genuss von ProMotion mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz.
Wer seine Inhalte allerdings einem größeren Publikum zugänglich machen will, beispielsweise um die neuesten Urlaubsfotos auf einem großen Bildschirm zu präsentieren, kann dafür auf zwei Möglichkeiten zurückgreifen.
Entweder erfolgt die Übertragung kabellos via AirPlay oder der Nutzer verbindet sein Gerät mit einem speziellen HDMI-Lightning-Adapter. Beide Varianten scheinen seit iOS 16 bei bestimmten Inhalten nicht mehr zu funktionieren.
Streamingdienste blockieren Übertragung
Wie aus mehreren Einträgen in Apples Support-Foren hervorgeht, können Filme und Serien über Video-on-Demand-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime seit dem Update auf iOS 16 nicht mehr auf externe Bildschirme übertragen werden. Die Spiegelung funktioniere grundsätzlich, allerdings bleibe der Bildschirm schwarz, sobald Videos über einen der genannten Dienste abgespielt werden.
Einem weiteren Beitrag auf Reddit zufolge habe ein Betroffener den Support von Netflix kontaktiert. Demnach sollen HDMI-Adapter seit iOS 16 nicht mehr unterstützt werden. Wer dagegen nach wie vor auf iOS 15.7 setzt, dürfte mit der Übertragung via HDMI keinerlei Probleme haben.
Als Ursache der Probleme wurde ein Update des Kopierschutzes DRM (Digital Rights Management) ausfindig gemacht. Ein ähnliches Verhaltensmuster lässt sich zudem auch bei der Übertragung via AirPlay beobachten. So soll auch das Apple TV der zweiten und dritten Generation seit iOS 16 nicht mehr in der Lage sein, Serien und Filme wiederzugeben, die per AirPlay übertragen werden.
Bei der Übertragung DRM-geschützter Inhalte vom iPad auf einen externen Monitor via USB-C kommt es dagegen zu keinen Störungen.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus iOS.

Apple patentiert einheitliche Schutzschicht für Unterwasser-Fotografie
Apple hat ein Patent für eine innovative Unterwasser-Fotografie-Technologie erhalten, das Dome-Ports durch eine einzelne, einheitliche Schutzschicht ersetzen soll. Die Lösung könnte in einem iPhone-Case untergebracht werden.

Apple entwickelt automatischen Diebstahlschutz für das iPhone
Apple arbeitet an einer neuen Sicherheitsfunktion, die das iPhone automatisch sperrt, sobald das System erkennt, dass es jemandem aus der Hand gerissen wurde. Die Erkennung stützt sich auf Beschleunigungssensoren und die Distanz zur gekoppelten Apple Watch.

iOS 27: Apple öffnet AirPlay für Google Cast
Apple bereitet mit iOS 27 eine fundamentale Änderung vor: Das geschlossene Streaming-System AirPlay soll erstmals native Alternativen von Drittanbietern zulassen. Hintergrund ist der EU-Digital-Markets-Act, der Apple zur Plattformöffnung zwingt.

MagSafe-Ringhalter: Flaches Design und robuster Halt für 7,99 Euro
Ein magnetischer Ringhalter für Smartphones überzeugt durch extrem flache Bauform, langlebige Scharniere und starken MagSafe-Halt — und das alles für nur 7,99 Euro. Ein Schnäppchen, das sich definitiv lohnt.

iPhone 19 Pro: Radikales Design zum 20. Jubiläum
Leaker bestätigen ein radikales neues Design für die iPhone 19 Pro Modelle: Quad-curved Display und Under-Display Face ID sollen zum 20. iPhone-Jubiläum im Jahr 2027 eingeführt werden.

iOS 26.5.1: Apple testet bereits das nächste Minor Update vor WWDC
Apple testet iOS 26.5.1 — ein typisches Minor Update mit Bugfixes und Sicherheitspatches, das bereits nächste Woche erscheinen könnte. Kurz vor der WWDC 2026 bringt Apple damit einen zeitnahen Pflichttermin für iPhone-Nutzer.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.