iOS 18.1 & iPadOS 18.1: Der Release Candidate ist da, finale Version kommt nächste Woche
Gestern Abend hat Apple den Release Candidate von iOS 18.1 und iPadOS 18.1 veröffentlicht. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die finalen Fassungen der beiden Updates Anfang nächster Woche erscheinen.

Normalerweise dauert die geschlossene und die darauf folgende Public Beta eines Apple-Betriebssystems ungefähr vier bis sechs Wochen. Im Fall von iOS 18.1 und iPadOS 18.1 lief es etwas anders. Die ersten Entwicklerbetas wurden bereits kurz nach dem Launch der beiden Major-Updates im September veröffentlicht.
Nun zeichnet sich aber das Ende der Tests an, denn Apple hat gestern Abend die jeweiligen Release Candidates (RC) von iOS 18.1 und iPadOS 18.1 aber auch macOS 15.1 und watchOS 11.1 zum Download freigegeben. Wenn ein RC erscheint, dauert es in der Regel nur noch wenige Tage, bis die fertigen Versionen den Weg zum Endkunden finden. Einem Bericht vom 7. Oktober zufolge soll es bereits am kommenden Montag so weit sein.
Neue Funktionen, auch in der EU
Ein sehr großer Teil der Entwicklungsarbeit von iOS 18.1 und iPadOS 18.1 floss in Apples neuen KI-Dienst, der erst im nächsten Jahr in Deutschland erscheinen wird. Auch wenn wir hierzulande noch etwas auf "Apple Intelligence" warten müssen, bringen iOS 18.1 und iPadOS 18.1 einen ganzen Schwung an neuen Features mit, auf die wir bereits an anderer Stelle eingegangen sind.
Zusammen mit watchOS 11.1 erkennt die Apple Watch dann beispielsweise, ob man während des Schlafs unter Atemaussetzer leidet. Es gibt Anpassungen in der Foto-App, bessere Vernetzung von Apple Music und TikTok, Telefonate können mit Bordmitteln aufgezeichnet werden und der NFC-Chip des iPhones wird für Drittanbieter freigeschaltet. Darüber hinaus werden auch wieder diverse Fehler behoben.
Upgrade für die AirPods Pro 2
Neben "Apple Intelligence" stehen bei iOS 18.1 und iPadOS 18.1 sowie macOS 15.1 die AirPods Pro 2 im Rampenlicht. Die In-Ears erhalten mit den Updates nämlich die Freischaltung zum medizinischen Hörgerät. Nachdem in den letzten Wochen unklar war, wann Apple das neue Tool für die Hörgesundheit freischaltet, ist die Hörgeräte-Funktion nun Bestandteil der drei Release Candidates und wurde auch schon mehreren Public Testern zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt (via Wired).
In den Vereinigten Staaten sind die AirPods Pro 2 zusammen mit den neuen Minor-Updates bereits als medizinisches Hörgerät zugelassen, das nicht von einem Arzt verschrieben werden muss. Die Updates bringen zudem einen speziellen Hörtest mit, der dabei hilft, die AirPods Pro 2 als Hörgerät zu konfigurieren. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, ein Audiogramm einzuspielen, das von einem Akustiker angefertigt wurde.
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