2018er-iPhones: Weitere Verzögerungen beim 6,1 Zoll-Modell & neue Details
Zum 6,1 Zoll großen iPhone mit LCD das im Herbst präsentiert werden soll gibt es neue Details: Der Rand des Displays soll dank einer neuen Technik überraschenderweise schmaler werden als bisher angenommen. Zudem ist von einem weiteren Verzug bei der Lieferung die Rede.

Erst vor wenigen Tagen wurde die Markteinschätzung der Bank Morgan Stanley mit Sitz in den Staaten veröffentlicht. Konkret schrieb die Analystin Katy Huberty dass Apple Probleme bei der Massenproduktion des in Fachkreisen bereits als iPhone 9 gehandelten 2018er-iPhone mit 6,1 Zoll LCD-Bildschirm hat. Die Probleme bei der Herstellung sollen zu einem Liefertermin vier Wochen nach der Keynote im September führen.
Dieser Termin wurde nun noch einmal nach oben korrigiert: Die Redaktion von Mac Otakara, ein japanisches Nachrichtenportal mit einem direkten Draht zu Quellen aus der Lieferkette von Apple, schreibt dass sich das neue Einsteiger-iPhone sogar bis in den November verspäten könnte. Als Grund wird eine zu geringe Produktionsrate bei den Zulieferern angegeben. Eigentlich sollte die Massenfertigung des 6,1 Zoll-iPhones bereits im Mai starten, wirklich angelaufen ist sie erst in diesem Monat. Im Moment sollen die produzierten Stückzahlen noch unter Apple's Soll-Grenze liegen.
Mac Otakara schreibt außerdem dass der Rand des günstigeren LCD-Modells dank einer neuen Technologie schmaler ausfallen wird als man zuerst angenommen hat. Das Einsteigergerät wird angeblich mit einem Full Active LCD ausgestattet das über einen "Japan Pixel Eyes"-Touch-Sensor verfügt. Apple entwickelt die neue Displaytechnologie zusammen mit Japan Display, einem Zusammenschluss der Firmen Sony, Hitachi und Toshiba. Normalerweise benötigen LCD-Bildschirme einen verhältnismäßig dicken Rand. Ein LCD kann auch nicht gekrümmt werden. Beim Full Active LCD von Japan Display sieht es anders aus, der Rand kann sogar kleiner und dünner sein als bei einem aktuellen OLED.
Neben dem 6,1 Zoll iPhone mit LCD das die untere Preisklasse der drei für September erwarteten iPhones markiert, präsentiert Apple aller Voraussicht nach noch zwei weitere iPhones mit OLED bei denen es sich um den Nachfolger des iPhone X sowie um dessen Plus-Variante handeln soll.




Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026
Laut Lieferkettenberichten bringt Apple im kommenden Herbst mehr als fünfzehn neue Geräte auf den Markt. Das Spektrum reicht vom ersten faltbaren iPhone bis hin zu vernetzten Smart-Home-Lösungen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben
Apple hat die Projektentwicklung für das zweite klappbare iPhone offiziell freigegeben. Der Marktstart ist für Herbst 2027 geplant, während die Air-Serie noch vom Erfolg des Vorgängers abhängt.

iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung
Tim Cook hatte vor deutlichen Preissprüngen gewarnt, doch J.P. Morgan dämpft die Ängste: Dank eines eigenen Modems bleibt der Aufschlag für das iPhone 18 Pro moderat.

Apple aktualisiert Support-Anleitungen für gestohlene iPhones
Apple hat seine offiziellen Anleitungen für den Fall eines Diebstahls überarbeitet. Besonders die Warnung vor Kontaktinfos auf dem Sperrbildschirm und neue Hinweise zum Verlustmodus sind relevant für Betroffene.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.