A14-Prozessor der 2020er iPhones könnte Leistungsniveau des 15 Zoll MacBook Pro erreichen
Die nächste iPhone-Generation wird Apple so gut wie sicher mit dem A14-Prozessor ausstatten. Bei Macworld hat man nun eine erste Prognose zu dem neuen Chip abgegeben. Das iPhone 12 könnte demnach die Leistungswerte des 15 Zoll MacBook Pro erreichen.

Jede neue iPhone-Generation bricht regelmäßig nach dem Release sämtliche Benchmark-Rekorde. Dies ist u. a. auch dem von Apple entwickelten A-Chip geschuldet. Ein weiterer Vorteil von Apple im Vergleich zur Konkurrenz ist, dass man das Betriebssystem iOS gezielt auf vergleichsweise wenige Smartphones abstimmen kann. Im Android-Lager gibt es deutlich mehr verschiedene Geräte.
In der Redaktion von Macworld gab Jason Cross jetzt eine Einschätzung zum kommenden A14-Chip ab. Vor zwei Wochen haben wir berichtet, Apple wird den A14 in fünf Nanometer produzieren. Das neue Fertigungsverfahren mach die Prozessoren nicht nur energieeffizienter, Cross rechnet vor allem mit einem enormen Leistungszuwachs.
Leistungsplus von mehr als 20 Prozent
In seinem Artikel nimmt Cross den Cross-Plattform-Benchmark Geekbench her. Die Leistung im Single-Core-Test der A-Prozessoren erfuhr in den letzten Jahren eine lineare Steigerung. Behält Apple diese Kontinuität bei, könnte der A14 in diesem Test 1.500 bis 1.600 Punkte erreichen. Ein Wert, der zusammen mit den von den Experten der Schweizer Großbank UBS prognostizierten sechs Gigabyte Arbeitsspeicher durchaus im Bereich des Möglichen liegt.
Der Multi-Core-Score lässt sich dagegen etwas schwerer vorhersagen. Cross geht davon aus, dass Apple mit dem A14 die 4.500er-Marke durchbrechen wird. Es wären sogar 5.000 Punkte im Geekbench 5 Multi-Core-Test möglich.
50 Prozent mehr Leistung bei Spielen
Damit würden sich die Pro-Modelle des iPhone 12 in der Leistungsklasse des 15 Zoll MacBook Pro bewegen. Für Smartphones ist das eine mehr als ausreichende Leistung, die, neben Spielen, sicherlich auch vom maschinellen Lernen genutzt wird.
Wer sein iPhone auch für Spiele verwendet, dürfte bei den 2020er iPhones mit einer Leistungssteigerung von etwa 50 Prozent im Vergleich zum iPhone 11 rechnen können.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

Apple lenkt MacBook-Air-Käufer zum Pro wegen Speicherkrise
Das MacBook Air M5 ist aktuell nur noch nach Verfügbarkeit erhältlich. Apple weist Interessenten stattdessen zum MacBook Pro – ein Engpass, der bis Ende August andauern könnte und seine Ursache in einer branchenweiten Speicherchipkrise hat.

Apple bringt das MacBook-Ultra-Design auch in die Mittelklasse
Apple plant, innerhalb von zwei Jahren die gesamte MacBook-Pro-Linie auf ein neues, dünneres Gehäuse zu bringen. Bereits 2027 erhält das günstigere 14-Zoll-Modell das identische Design wie das High-End-Gerät.

MacBooks 2027: Exklusiv Samsung OLED, entfernte Notch und M5-Chips
Apple ändert das Erscheinungsbild der MacBook-Pro-Linie erstmals seit 2021 grundlegend. Das neue Modell setzt auf OLED-Displays von Samsung, entfernt die Notch und verzögert den Marktstart wegen Speicherengpässen auf Anfang 2027.

Apples Mac-Roadmap 2026 bis 2028: OLED-MacBook Pro, M6-Chips und MacBook Neo
Apple erneuert seine Mac-Reihe bis 2028 umfassend: Das MacBook Pro erhält M6- und M7-Chips sowie OLED-Displays, während das MacBook Neo weiter auf einen iPhone-Prozessor setzt. Mac mini und Mac Studio warten auf Speicherchip-Lieferungen.

iOS 27, Hardware-Split und regulatorischer Druck: KW 27 im Rückblick
iOS 27 priorisiert lokale Sicherheit und KI-Integration. Apple differenziert die iPhone-18-Hardware aus und passt sich neuen Compliance-Anforderungen an.

MacBook Pro 2027: Apple setzt bei M7 und OLED-Display auf schnelles Einstiegsmodell
Apple will das neue Design mit Touchscreen und M7-Chip nicht erst in zwei Jahren einführen. Das 14-Zoll-Einstiegsmodell folgt nur sechs Monate nach den High-End-Varianten.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.