Ab 5.499 Euro: Apple iMac Pro kann ab heute bestellt werden
Der iMac Pro wurde der Öffentlichkeit auf der Worldwide Developers Conference 2017 in San Jose vorgestellt. Seit heute kann man den schnellsten Mac aller Zeiten auf der Webseite von Apple kaufen - für einen Einstiegspreis von 5.499 €.
Für den Basispreis bekommt man schon einen pfeilschnellen Rechner: Unter der Haube steckt ein Intel Xeon W Prozessor mit acht Kernen, die mit jeweils 3,20 GHz getaktet sind. Mit Turbo Boost sind sogar bis zu 4,20 GHz möglich. Dazu gibt es von Apple 32 GB Arbeitsspeicher, eine SSD mit einem Terabyte Speicherplatz, eine Radeon Pro Vega 56 Grafikkarte mit 8 GB Grafikspeicher und ein Retina 5K P3 Display mit einer Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln. Mit dieser Konfiguration lässt sich schon vieles auf die Beine stellen - es geht aber noch schneller!
Über den Konfigurieren-Button kann man wahlweise einen von Apple vorkonfigurierten iMac Pro kaufen oder man scrollt etwas tiefer und wählt jede Komponente einzeln aus. Die Preise der fertig zusammengestellten iMacs beginnen bei 7.179 € für einen Achtkerner mit 64 GB RAM bis hin zu 11.019 € für zehn Prozessorkerne zusammen mit 64 GB RAM und einer 2 TB großen SSD. Doch es geht immer noch schneller - und teurer.
Stellt man seinen iMac Pro manuell zusammen hat man die Wahl aus vier verschiedenen CPUs; die Variante mit 18 Kernen kostet dabei 2.880 € extra. Der stärkste Prozessor hat damit den gleichen Aufpreis wie das größte RAM-Paket mit 128 GB. Möchte man 4 TB SSD-Speicher verbaut haben, verlangt Apple 3.660 € mehr; für eine 2 TB große SSD muss man 960 € bezahlen. Die doppelte Größe des Video-RAMs der Grafikkarte lässt sich Apple 720 € kosten, ansonsten gibt es nur noch kostenpflichtige Extras wie eine VESA-Halterung für 89 €, ein Magic Trackpad 2 für 50 € oder mit Final Cut Pro X (329,99 €) und Logic Pro X (229,99 €) Software-Pakete. Für den iMac Pro mit der schnellsten Hardware wird am Ende der Shopping-Tour im Warenkorb ein Preis von 15.339 € angezeigt. Mit extra Zubehör und dem Softwarepaket verlangt Apple genau 16.156,98 €. Die Lieferzeit liegt aktuell bei 1-2 Wochen, jedem iMac Pro liegen ein Magic Keyboard mit Ziffernblock und eine Magic Mouse 2 in Space Grau sowie ein Netzkabel und ein Lightning auf USB-Kabel bei.
Was meint ihr zu den Preisen für den iMac Pro? Verlangt Apple bei manchen Komponenten zu viel oder sind die Preise gerechtfertigt? Wir freuen uns über eure Meinungen und Kommentare hier unter dem Artikel oder auf unserer Facebook-Seite.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026
Laut Lieferkettenberichten bringt Apple im kommenden Herbst mehr als fünfzehn neue Geräte auf den Markt. Das Spektrum reicht vom ersten faltbaren iPhone bis hin zu vernetzten Smart-Home-Lösungen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben
Apple hat die Projektentwicklung für das zweite klappbare iPhone offiziell freigegeben. Der Marktstart ist für Herbst 2027 geplant, während die Air-Serie noch vom Erfolg des Vorgängers abhängt.

iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung
Tim Cook hatte vor deutlichen Preissprüngen gewarnt, doch J.P. Morgan dämpft die Ängste: Dank eines eigenen Modems bleibt der Aufschlag für das iPhone 18 Pro moderat.

Bob Iger bestätigt: Apple und Disney diskutierten einst eine Fusion
Ehemaliger Disney-CEO Bob Iger räumt in einem Financial Times-Portrait ein, dass sein Unternehmen einst über eine Zusammenlegung mit Apple verhandelte. Der Deal scheiterte am mangelnden Interesse aus Cupertino.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.